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: Vetschau intensiviert Verhandlungen mit Interessenten

Ein Cottbuser Unternehmen bekundet Interesse an der Slawenburg. Aber auch die Slavonic Europe Foundation ist weiterhin im Rennen um das Wahrzeichen. Wird die Stadt Verhandlungen mit den lokalen Akteuren aufnehmen?
Von
Anna Faustmann
Vetschau
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Die Stadt Vetschau kann sich den Betrieb der Slawenburg in Raddusch nicht mehr leisten. Steht das beliebte Ausflusgsziel vor dem Aus?

Blick auf die Slawenburg im Spreewald (Luftaufnahme mit einer Drohne). Im frühen Mittelalter im 9./10. Jahrhundert war die Niederlausitz am westlichen Spreewaldrand überzogen von einem dichten Netz kleiner ringwallförmiger Burganlagen. Eine dieser Slawenburgen steht heute wieder aufgebaut bei Raddusch. Als lausitztypisches Bodendenkmal erinnert die Slawenburg Raddusch an eine heute weitgehend verschwundene Kultur. Seit 2003 betreibt der Verein Slawenburg Raddusch e.V. im Auftrag des Trägers, der Stadt Vetschau, die Gesamtanlage.

Investor David Chmelik (Slavonic Europe) will das Wahrzeichen zu einem Zentrum der slawischen Kultur in Europa machen.

Patrick Pleul / dpa