LR+LR+Slawenburg Raddusch in Vetschau
: Was sich laut Investor bis 2027 ändern soll

Seit Mitte August betreibt die Slavonic Europe Foundation die Slawenburg Raddusch in Vetschau. Jetzt hat sich die Stiftung und der Investor geäußert. Was ist geplant?
Von
Anna Faustmann
Vetschau
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Die Stadt Vetschau kann sich den Betrieb der Slawenburg in Raddusch nicht mehr leisten. Steht das beliebte Ausflusgsziel vor dem Aus?

Blick auf die Slawenburg im Spreewald (Luftaufnahme mit einer Drohne). Im frühen Mittelalter im 9./10. Jahrhundert war die Niederlausitz am westlichen Spreewaldrand überzogen von einem dichten Netz kleiner ringwallförmiger Burganlagen. Eine dieser Slawenburgen steht heute wieder aufgebaut bei Raddusch. Als lausitztypisches Bodendenkmal erinnert die Slawenburg Raddusch an eine heute weitgehend verschwundene Kultur. Seit 2003 betreibt der Verein Slawenburg Raddusch e.V. im Auftrag des Trägers, der Stadt Vetschau, die Gesamtanlage.

Von einem slawischen Dorf bis hin zu Glamping Unterkünften für Urlauber – der Neu-Betreiber (Slavonic Europe Foundation) hat ambitionierte Pläne für das regionale Wahrzeichen (Archivbild).

Patrick Pleul / dpa