Rock in Wotschofska 2025: Leo Sayer sagt ab – dafür kommt eine Kultband

Die schottischen Hardrock-Pioniere Nazareth geben sich bei Rock in Wotschofska die Ehre.
Nazareth- Leo Sayer und Ray Wilson treten 2025 bei Rock in Wotschofska auf.
- Karten ab 6. Dezember im Internet, in Lübbenau ab 9 Uhr erhältlich.
- Maximal acht Tickets pro Person, Preis: 94,90 Euro inklusive Kahnfahrt.
- Leo Sayer, 77, tritt mit Welthits wie „When I need you“ auf.
- Ray Wilson singt Hits von Genesis, Peter Gabriel und Mike and the Mechanics.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Er wurde schon angekündigt, doch nun kommt es kurz vor dem Start des Vorverkaufs doch anders. Leo Sayer kann doch nicht am 2. August bei Rock in Wotschofska auf der idyllischen Erleninsel dabei sein, so Cheforganisator Daniel Schmidgunst von der Spreewald-Touristinformation in Lübbenau: „Ein unvorhergesehener Terminkonflikt war der Anlass, dass er nicht zu uns kommt und darum gebeten hat, von der bereits getroffenen Vereinbarung zurückzutreten.“
Aber wo sich eine Tür schließt, da öffne sich oftmals eine andere, so der erfahrene Konzertveranstalter. Die britische Hard-Rock-Band Nazareth spielt am 31. Juli auf der großen Bühne in Wacken – und hatte am 2. August wohl noch nichts vor. Das heißt, die vier Musiker können im Spreewald auf kleinerer Bühne einfach weiter rocken.
Nazareth dürfte gerade für das Rock-in-Wotschofska-Publikum kaum weniger bekannt und beliebt sein als Leo Sayer. Die schottischen Hard-Rock-Pioniere Nazareth sind seit 1968 aktiv und gehören zur ersten Welle der Hard-Rock-Geschichte. Mit Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin oder Uriah Heep entwickelten und prägten sie das Genre, das als Vorstufe zum heutigen Heavy Metal gilt.
Genesis-Star kommt zu Rock in Wotschofska
Im Gründungsjahr von Nazareth erst geboren wurde Ray Wilson, den die Veranstalter ebenfalls für Rock in Wotschofska 2025 gewinnen konnten. Aus Sicht von Schmidgunst ebenfalls ein Weltstar. Der Schotte war Sänger der legendären Band Genesis, trat dort die Nachfolge von Phil Collins an. Dessen Hits wird Wilson ebenso vortragen wie Songs von Peter Gabriel und von „Mike and the Mechanics“, der Band von Genesis-Gitarrist Mike Rutherford. „Wir können uns also auf ein Best-of der Genesis-Ära freuen“, sagt Daniel Schmidgunst, selbst Sänger und Gitarrist bei der Spreewälder Band Haystackers sowie bedingungsloser Fan von Bruce Springsteen.

Ray Wilson, ehemaliger Sänger der legendären Band Genesis.
Stefan StrassenburgEröffnet wird das hochkarätige Rock-Konzert am 2. August wieder durch den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Lehde. Der Auftritt der lokalen Musiker kam schon dieses Jahr gut an, als im Anschluss Bonnie Tyler losrockte.
Wie immer bei „Rock in Wotschofska“ gibt es die Karten im Vorverkauf am 6. Dezember ab Mitternacht im Internet auf Eventim – wenn man schnell ist. Erfahrungsgemäß, so Cheforganisator Daniel Schmidgunst, ist das Kartenkontingent bereits nach einer Viertelstunde ausgeschöpft.
Ab 9 Uhr früh gibt es dann aber noch Karten in der Touristinformation. Schmidgunst rechnet damit, dass die ersten Fans bereits wieder um 7 Uhr in der Ehm-Welk-Straße 15 anstehen. 1000 Tickets stehen wieder nur zur Verfügung, der Platz auf der kleinen Spreewaldinsel ist begrenzt. Damit niemand Tickets horten kann, gilt wieder: pro Person maximal acht Tickets.
Den Preis inklusive Kahnfahrt vom Großen Spreewaldhafen in Lübbenau zur Erleninsel nördlich von Lehde und zurück mussten die Veranstalter gegenüber dem Vorjahr etwas anheben, auf 94,90 Euro. Wer zu Fuß oder mit dem Rad kommt, zahlt nur für das Konzert 69,90 Euro. Die Anfahrt mit dem Auto bis zur Konzertstätte ist nicht möglich.
Merchandising-Artikel kommen später
Am 6. Dezember in der Touristinformation noch nicht käuflich zu erwerben sind T-Shirts, Hoodies und Tank Tops mit dem Rock-in-Wotschofska-Logo, einem Hirschkopf mit Kopfhörer. Man bemühe sich aber, so Schmidgunst, die Textilien vor Weihnachten zum Verkauf anbieten zu können. Ein Ticket mit passendem T-Shirt – das wäre doch ein nettes Weihnachtsgeschenk.
