Lehdefest 2026: Programm, Essen und Eintritt - das sollten Besucher wissen

Zum Lehdefest gehört auch ein Einbaum-Wettfahren. Teilnehmen kann jeder. Anmelden kann man sich vor Ort.
Stefan Staindl- Lehde-Fest findet am 26. und 27. September in Lehde bei Lübbenau statt.
- Motto „Lebendiges Lehde“ – Programm mit Tradition, Handwerk, Sport und Kinderangeboten.
- Höhepunkte: Einbaum-Wettfahren ab 16 Uhr, Stempelrallye, Modenschau, Geisterkahnfahrt ab 20 Uhr.
- Sonntag 14 Uhr startet der Kahnkorso mit rund 45 Schaubildern, ab 19 Uhr Livemusik.
- Eintritt 8 Euro pro Tag, 13 Euro fürs Wochenende, Kinder bis 14 frei; Parkplätze begrenzt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am 26. und 27. September 2026 wird in Lehde bei Lübbenau wieder gefeiert. Unter dem Motto „Lebendiges Lehde“ lädt das Spreewalddorf zum 32. Lehde-Fest - und zeigt dabei, was ein Dorf lebendig macht: Menschen, die zusammenhalten, Traditionen, die weitergetragen werden, und ein Stück Spreewaldkultur, das bis heute seinen festen Platz im Alltag hat.
Der Förderverein Lehde e. V., das Festkomitee, die Freiwillige Feuerwehr und die Einwohner des 160-Seelen-Dorfes haben gemeinsam mit rund 200 Helfern von außerhalb, die bereits im Vorfeld und am Wochenende unterstützen, ein Festwochenende vorbereitet. Dabei darf nicht nur zugeschaut, sondern auch entdeckt, ausprobiert, mitgemacht und gemeinsam gefeiert werden.
Der Auftakt am Samstag, 26. September, ist um 11 Uhr am Gasthaus „Zum fröhlichen Hecht“. Dort werden die Frauen und Mädchen des Dorfes die Gäste in ihrer Festtags- oder Arbeitstracht empfangen. „Begleitet vom Spielmannszug unserer Freiwilligen Feuerwehr geht es anschließend gemeinsam zum Festplatz. Die Niewitzer Blasmusikanten geben dort dann den Startschuss für einen abwechslungsreichen Festtag. Das ist unsere Stammkapelle. Mit ihnen verbindet uns eine langjährige Freundschaft“, sagt Christin Filko vom Förderverein Lehde.
Lehdefest 2026: Menschen und Traditionen stehen im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt des Festes stehen die Menschen im Dorf und die Traditionen, die in Lehde noch lebendig sind. Besucher können Spreewälder Handwerk und regionale Produkte entdecken und den Spintefrauen bei ihrer Arbeit zuschauen. Historische und moderne Feuerwehrtechnik zeigen, wie sich die Arbeit im Laufe der Jahre verändert hat.
Wer es etwas sportlicher mag, kann sich beim Pukalle-Schießen versuchen oder ab 16 Uhr beim Einbaum-Wettfahren um die beste Zeit staken. Auf die kleinen Gäste warten ein Kinderschminken, eine Bastelecke, eine Strohburg und Ponyreiten.
Wie ein Heuschober im Spreewald entsteht, wird ab 13 Uhr auf der Festwiese gezeigt. Ab 15 Uhr präsentiert im Festzelt Sarah Gwiszcz ihre Mode aus dem Spreewald. Sie gründete 2014 das Label „Wurlawy“. Ihre Mode ist eine außergewöhnliche Symbiose aus sorbisch-wendischer Trachtenkultur und moderner Alltagskleidung.

Beim Lehde-Fest 2025 präsentierte Sarah Gwiszcz (hinten am Mikro) im Festzelt ihre Mode aus dem Spreewald. Sie gründete 2014 das Label „Wurlawy“. Ihre Mode ist eine außergewöhnliche Symbiose aus sorbisch-wendischer Trachtenkultur und moderner Alltagskleidung. Auch 2026 ist sie mit einer Modenschau beim Fest dabei.
Stefan StaindlSo spreewaldtypisch wie das Programm ist auch das kulinarische Angebot. An beiden Tagen gibt es unter anderem Schmalzstullen und Grützwurst, Spreewaldgurken, Erbsensuppe aus der Gulaschkanone sowie Nudeln mit Tomatensoße aus der Feldküche. Grillspezialitäten und leckere Plinse gibt es am Samstag, am Sonntag dann Waffeln.
Stempelrallye lenkt Besucher gezielt durch das Dorf Lehde
Am Samstag geht die Stempelrallye in die zweite Runde. „Das Angebot kam im vergangenen Jahr gut an und sorgte dafür, dass die Besucher konkrete Ziele hatten – und dadurch mehr Menschen im Dorf unterwegs waren“, sagt Christin Filko.
Einen speziellen Rundweg wie 2025 werde es jedoch nicht geben. „Durch die Arbeiten für den Ersatzneubau der Brücke über die Sabugna zum Gasthaus ‚Café Venedig‘ kann der Rundweg nicht angelegt werden.“
Sind alle sieben Stationen auf der Rallyekarte abgestempelt, kann das entsprechende Los am Stand des Fördervereins Lehde in der Nähe des Gemeindehauses „Grauer Hecht“ abgegeben werden. Die Ziehung der Gewinner erfolgt gegen 18.30 Uhr auf der Festwiese.
Um 18 Uhr beginnt das Pukalle-Königsstechen. Der Sieger erhält als Lohn eine Schützenscheibe, die jedes Jahr mit einem anderen Motiv handbemalt wird.
Geisterkahnfahrt startet am Samstag, 26. September, ab 20 Uhr
Am Samstagabend wartet dann noch eine ganz besondere Attraktion auf die Besucher: die Geisterkahnfahrt unter dem Motto „Im Spreewald des Teufels“. Bei der rund 40-minütigen Kahnfahrt durch den dunklen Spreewald geht es auf eine Reise, bei der der Gruselfaktor garantiert nicht zu kurz kommt. Los geht’s ab 20 Uhr ab dem Gasthaus Suez.
Wer sich diesem besonderen Erlebnis stellen möchte, kann sich Tickets im Vorverkauf in der Touristinformation Lübbenau sichern. Restkarten sind am Bierwagen erhältlich. Im beheizten Festzelt geht es abends musikalisch weiter.

Während des Kahnkorso beim Lehde-Fest gibt es aus dem Kahn heraus auch immer wieder kleine Kostproben für die Besucher am Ufer. Der Kahnkorso zum 32. Lehde-Fest startet am Sonntag, 27. September, 14 Uhr.
Stefan StaindlAm Sonntag, 27. September, startet um 14 Uhr der traditionelle Kahnkorso. Dann zeigen rund 45 Schaubilder, was „Lebendiges Lehde“ bedeutet. Liebevoll geschmückte Kähne verwandeln die Fließe in eine schwimmende Bühne. In kleinen Szenen erzählen die Teilnehmer Geschichten aus dem Leben im Spreewald – von Landwirtschaft, Fischerei und Jagd bis hin zur Arbeit der Vereine.
„Kein anderes Dorf im Spreewald ist so stark auf den Kahn angewiesen wie Lehde. Die enge Symbiose mit dem traditionellen Fortbewegungsmittel ist einzigartig. Rund die Hälfte der Lehdschen sind Inselbewohner“, erzählt Christin Filko. Nach dem Kahnkorso und dem Abschlussbild vor dem Gasthaus „Zum fröhlichen Hecht“ wird ab 19 Uhr erstmals zu Livemusik mit der Band „Fratres“ ins Festzelt geladen.
Eintritt und Parkplätze zum Lehde-Fest am 26. und 27. September 2026
Der Eintritt beträgt 8 Euro für ein Tagesticket und 13 Euro für das gesamte Wochenende. Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Die Hälfte der Einnahmen aus den Eintrittsgeldern wird für die Erhaltung und Förderung des Spreewalddorfes Lehde und seiner Kulturlandschaft verwendet.
Die Zahl der Pkw-Parkplätze am Ortseingang ist begrenzt. Christin Filko empfiehlt, entweder zeitig zu kommen oder das Auto in Lübbenau auf dem Parkplatz in der Dammstraße oder in der Poststraße abzustellen. Von den Parkplätzen sind es nur zwei Kilometer bis Lehde, die Strecke ist sehr attraktiv. Anbieten würde sich auch die Anfahrt mit dem Fahrrad.

