(red/dpr) Ein internationales Schaulaufen der Folkloregruppen bekommen Besucher der Lübbenauer Altstadt am heutigen Freitag geboten. Unter anderem aus Schottland, Litauen und Zypern, aus Indien, Nepal und Estland sind die Tanz-Ensembles zur diesjährigen Folklorelawine der Landkreise Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz angereist.

Traditionellerweise präsentieren sich die Tänzer, Musiker und Fahnenschwenker zuerst in Lübbenau. Gegen 11.30 Uhr treffen die Busse in der Poststraße ein. Hier singen und tanzen sich die Gäste erstmal ein, bevor sie zum Großen Hafen spazieren, von wo aus sich um 12.30 Uhr der Kahnkorso der Nationen in Bewegung setzt. Den Nachmittag dann sollten sich Freunde der Folklore unbedingt freihalten. Denn von 14.35 bis 18.30 Uhr zeigen die Künstler auf der Bühne an der Poststraße nonstop ihr Können. Christian Matthée sorgt für eine launige Moderation, wird die Gruppen kurz vorstellen und wohl auch ein wenig mit dem Publikum ins Plaudern kommen. Hunderte Menschen erfreuten sich beispielsweise im vergangenen Jahr an den abwechselungsreichen und farbenfrohen Darbietungen und der Ausdrucksvielfalt.

Am Samstagnachmittag überrollt die Folkorelawine den Ostdeutschen Rosengarten in Forst, am Sonntagnachmittag den Cottbuser Altmarkt. Es moderiert jeweils Christian ­Matthée. Fotos der Ensembles sowie das Programm sind im Internet auf der Seite www.internationale-folklorelawine.de einsehbar.

Das erste fröhliche Zusammentreffen der Kulturen fand 2001 statt. Menschen in der Region, so die Idee damals, sollten Gelegenheit bekommen, andere Kulturen kennenzulernen. Ein Beitrag sollte geleistet werden für Völkerverständigung und internationale Begegnung. Einige der Gruppen wie beispielsweise die Can-Can-Tänzerinnen von „Les Folles Jambettes“ in Kanada kamen mehrfach und konnten so freundschaftliche Beziehungen aufbauen zu Organisatorin Jana Handrischeck vom Landkreis Spree-Neiße. In Lübbenau nicht zum ersten Mal tritt am Freitag die schottische Formation Dunedin Dance Academy & North Berwick Pipe Band auf.