Inzwischen ist es eine Seltenheit geworden, dass der Spreewald unter tiefen Frost liegt. In diesem Jahr allerdings sind einige Fließe inzwischen wieder einmal zugefroren. Aber es ist extreme Vorsicht geboten. Wer nicht ortskundig ist, sollte sich vor dem Betreten der Gewässer unbedingt hüten. Eine amtliche Freigabe für die Gewässer gibt es nicht. Zu unterschiedlich sind die Strömungs- und Temperaturverhältnisse in den einzelnen Fließen.
In der Spreewaldgemeinde Burg sind nur wenige Fließe zu gefroren. In Lübbenau war es im Hafen bereits am Sonnabend proppenvoll berichten unsere Berichterstatter.
Die besten Eisverhältnisse gibt es wohl in Raddusch: vom Hafen bis zu den Radduscher Kaupen – eine Strecke von etwa zwei Kilometern Länge. Dort ist das Wasser nach Angaben von Ortskundigen nur knietief und inzwischen tief gefroren. Spreewald-Fotograf hat am Sonnabend versucht, eine historische Szene nachzustellen, wie es früher wohl im richtigen Spreewald-Winter gewesen sein mag.