Am Mittwoch, 23. September, ereigneten sich gleich drei zum Teil schwere Autounfälle im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Der erste trug sich am Nachmittag auf der BAB 13 unweit der Anschlussstelle Lübbenau in Fahrtrichtung Dresden zu und sorgte für einen umfangreichen Rettungseinsatz und einen Stau. „Wie der Polizei um 15.15 Uhr gemeldet wurde, war ein Pkw Škoda auf einen Renault geprallt und von den unkontrolliert schleudernden Fahrzeugen waren ein Seat-Kleinwagen und ein Pkw Mini getroffen worden“, teilt Polizeisprecher Torsten Wendt mit. Fünf Fahrzeuginsassen im Alter zwischen 59 und 84 Jahren hatten dabei Verletzungen erlitten, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Der 26-jährige Mini-Fahrer hatte leichte Verletzungen davongetragen. Bei einer Gesamtschadensbilanz von rund 25.000 Euro ging es für drei Fahrzeuge nur noch auf der Ladefläche eines Abschleppers weiter. Die Sperrung der A 13 hatte einen Stau zur Folge, der sich bis über den Rasthof Rüblingsheide erstreckte und bis 19.30 Uhr andauerte.

10.000 Euro Sachschaden nach Unfall zwischen Bronkow und Calau

Unfall Nummer zwei ereignete sich ebenfalls auf der BAB 13 – dieses Mal am frühen Abend gegen 17.30 zwischen Bronkow und Calau. Ein VW-Kleinbus landete dabei in der Schutzplanke. „Ersten Aussagen zufolge war der T5 zunächst nach links von der Fahrbahn abgekommen, mehrfach gegen die Mittelschutzplanke gestoßen und danach gegen die rechte Schutzplanke geschleudert worden“, sagt Polizeisprecher Torsten Wendt. „Entgegen erster Vermutungen wurde dabei niemand verletzt, aber bei etwa 10.000 Euro Sachschaden war das Fahrzeug danach ein Fall für den Abschleppdienst.“ Die zur Absicherung der Unfallstelle erforderliche Sperrung in Fahrtrichtung Berlin konnte um 20.30 Uhr nach der Reinigung der Fahrbahn von Trümmerteilen wieder aufgehoben werden.

Lada überschlägt sich auf BAB 15 bei Vetschau

Gegen 22 Uhr mussten erneut Rettungskräfte und Polizei im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ausrücken. Auf der BAB 15 kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen Boblitz und Vetschau in Fahrtrichtung Polen. Vermutlich auf Grund eines technischen Defektes hatte sich bei einem VW-Kleinbus ein Rad gelöst und der Fahrer eines Lada konnte dem Hindernis nicht mehr ausweichen. „Sein Niva überschlug sich nach dem Zusammenstoß und der 50-Jährige hatte dabei schwere Verletzungen erlitten, die eine stationäre Aufnahme im Krankenhaus erforderten“, so Polizeisprecher Torsten Wendt. Bei einem Sachschaden von geschätzten 10.000 Euro musste das Auto vom Abschleppdienst geborgen werden. Die Sperrung der Autobahn zur Absicherung des Einsatzes wurde um 23.30 Uhr wieder aufgehoben.
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