Baustelle in Lübbenau: Fortschritte und Perspektiven für Coworking Space Green Hub

Aktuelles Foto von der Baustelle für das Coworking Space „Green Hub“ in Lübbenau. Das Bürohaus entsteht zwischen Bahnstrecke und künftiger L49 (Güterbahnhofstraße).
Bekotec GmbH/C. Hentschel- In Lübbenau wächst der „Green Hub“ weiter – zwei Turmkräne markieren den Fortschritt.
- In vier Wochen entsteht die Keller-Bodenplatte, danach folgen Kellerwände, Aufzugskern, Treppenhaus.
- Parallel laufen Tiefbauarbeiten, die Baugrube zeigt den Technik-Keller; oberirdische Fläche wird größer.
- Verkehr läuft einspurig an der Güterbahnhofstraße, Baufahrzeuge sind unterwegs.
- Ab Ende 2028 sollen 150 mobile Arbeitsplätze starten, Zielgruppe sind vor allem Pendler.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zwei Turmdrehkräne weisen schon von weitem darauf hin: Auf der Baustelle für das künftige Coworking-Bürohaus in Lübbenau geht es weiter. Während in den vergangenen Wochen die Planung weiter vorangetrieben wurde, passiere nun auch wieder etwas auf dem Baufeld, heißt es in einer Pressemitteilung der Bekotec GmbH, die den „Green Hub“ zwischen Bahnstrecke und künftiger L49 (Güterbahnhofstraße) baut und dafür Strukturstärkungsmittel bekommt.
Nachdem die Baustelle für den Hochbau eingerichtet worden ist, werde in den nächsten vier Wochen zunächst die Bodenplatte für den Keller des viergeschossigen Gebäudes hergestellt, wird der beauftragte Statiker in der Pressemitteilung zitiert. Anschließend werden die vorgefertigten Kellerwände gestellt, der Aufzugskern vorbereitet sowie das Treppenhaus errichtet, heißt es weiter.
Die jetzt sichtbare Baugrube zeigt die Dimension des Kellers. Er werde hauptsächlich für die Gebäudetechnik benötigt. Die Grundfläche der oberirdischen Geschosse sei doppelt so groß, informiert die Bekotec, eine Tochtergesellschaft der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald. Parallel zum Rohbau würden auf der westlichen Grundstückshälfte Tiefbauarbeiten durchgeführt, beispielsweise Schmutz- und Regenwasserleitungen verlegt.
Straße an der Baustelle in Lübbenau nur einspurig befahrbar
Verkehrsteilnehmer bittet die Bekotec die Baustelle an der Güterbahnhofstraße umsichtig zu passieren, die bis auf Weiteres nur einspurig befahrbar ist. Zudem müsse dort mit Baufahrzeugen gerechnet werden. Die Güterbahnhofstraße wird aber ohnehin nur noch von wenigen Anliegern befahren. Mit dem Bau des Verkehrsknotens „Nordkopf“ ist die Straße zur Sackgasse geworden.
Der „Nordkopf“ entsteht am Bahnübergang Berliner Straße. Es werden dort eine Straßenunter- und eine Straßenüberführung sowie zwei Kreisverkehre gebaut und damit zwei Bahnübergänge beseitigt. An den Kreisverkehr auf der Neustadtseite wird die Güterbahnhofstraße nach ihrem Ausbau zur innerstädtischen L49 (jetzt noch Bahnhofstraße) angeschlossen. Voraussichtlich passiert das 2028.
Coworking in Lübbenau soll ab 2028 möglich sein
Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, beraten die Verantwortlichen der Bekotec GmbH mit den verschiedensten Planungsbüros regelmäßig über die einzelnen Bauphasen. Für die Inneneinrichtung des Coworking Space, die Außenanlagen und auch das Marketing seien die Planungen ebenfalls schon weit vorangekommen.
Ab Ende 2028 sollen im „Green Hub“ Coworking Lübbenau 150 mobile Arbeitsplätze zur Verfügung stehen. Aus Sicht von Bekotec-Geschäftsführer Michael Jakobs könnten die Arbeitsplätze insbesondere von Pendlern in Anspruch genommen werden, die dann nicht mehr täglich beispielsweise in die Hauptstadt fahren müssten. Die Bekotec sei mit der Wista Management GmbH in Kontakt, die den Wissenschafts- und Technologiestandort Berlin Adlershof betreibt.

Auf einer Spur wird derzeit der wenige Verkehr auf der Güterbahnhofstraße um die Baustelle für das Coworking-Spce herumgeführt. Die beauftragten Baufirmen nutzen einen Teil des gegenüberliegenden Bauhof-Areals.
Daniel PreikschatJakobs sieht den „Green Hub“ in Lübbenau als Teil eines „Innovationskorridors“, der sich im Zuge des Lausitzer Strukturwandels zwischen Berlin und Cottbus bildet. In diesem Korridor ergänze der Coworking-Space das Angebot und die Infrastruktur im Innovationskorridor, so Jakobs.
Konkret könnten Start Ups und kleine Firmen den Lübbenauer Coworking-Space nutzen, in dem sie modern ausgestattete Räumlichkeiten für Team-Meetings oder Kundengespräche vorfinden – ohne sich selbst eigene Geschäftsräume anmieten zu müssen. Michael Jakobs: „Die Flexibilität ist der große Vorteil eines Coworking Space.“ Auch wenn bis zur Eröffnung noch gut zwei Jahre vergehen würden, seien die Projektverantwortlichen immer dran an den neuesten Trends und griffen Wünsche auf, um schließlich zufriedene Nutzer zu haben.