Ausbau L54 in Vetschau
: Neuer Kreisel befahrbar – so fließt jetzt der Verkehr

Der Kreisverkehr in Vetschau kann nun befahren werden, ein Abzweig ist noch gesperrt. Was heißt das für den Verkehr? Wie geht es weiter mit Ausbau der L54?
Von
Daniel Preikschat
Vetschau
Jetzt in der App anhören
Der neue Kreisverkehr in Vetschau ist durchgehend befahrbar, jedoch noch nicht alle vier Abzweige.

Der neue Kreisverkehr in Vetschau ist durchgehend befahrbar, noch sind jedoch nicht alle vier Abzweige fertiggestellt.

Daniel Preikschat
  • Neuer Kreisverkehr in Vetschau seit 24. September 2025 vollständig befahrbar, ein Abzweig noch gesperrt.
  • Ampelregelung entfernt, Umfahrungen nicht mehr nötig – Verkehr fließt entspannter.
  • Südlicher Abzweig bis Mitte November 2025 fertig, inkl. neuem Bus-Wartebereich.
  • Ab November 2025 erneute Sperrung der Juri-Gagarin-Straße, Umleitung über Stradower Weg.
  • Fertigstellung der Ortsdurchfahrt Vetschau bis August 2026 geplant, Kosten: 3,5 Mio. Euro.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der Stadt Vetschau entspannt sich die Verkehrslage merklich. Seit Mittwoch (24. September 2025) kann der neue Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Wilhelm-Pieck-Straße/Juri-Gagarin-Straße vollständig befahren werden. Sowohl für den Verkehr aus Richtung Rewe und Rossmann als auch aus Richtung Märkischheide ist der Kreisverkehr nun freigegeben.

Weiter möglich ist das Befahren des Kreisels auch für den Verkehr auf der Juri-Gagarin-Straße aus Richtung Bahnhof. Eine Ampelregelung ist wegen der durchgehenden Befahrbarkeit des Kreisels dabei nicht mehr nötig. Die Ampel wurde zurückgebaut, heißt es vom Landesbetrieb Straßenwesen.

Aufgrund der jetzt gegebenen Befahrbarkeit der ausgebauten Wilhelm-Pieck-Straße (L54) vom Kreisel am Hospitalplatz in der Altstadt bis zum neuen Kreisel in der Neustadt ist auch keine weiträumige Umfahrung mehr nötig.

Allerdings können Autofahrer den neuen Kreisel seit dem 24. September 2025 nicht mehr aus Richtung Süden von der Juri-Gagarin-Straße aus befahren. Dieser Abzweig soll bis Mitte November 2025 fertiggestellt sein. Dabei wird auch ein neuer Wartebereich für Busfahrgäste gebaut.

Erneute Sperrung und Umleitungsverkehr ab November 2025

Ab Mitte November 2025 kann dann vom neuen Kreisel Richtung Süden in die Neustadt gefahren werden, um beispielsweise das Schulzentrum Dr. Albert Schweitzer zu erreichen. Allerdings kommt es im weiteren Verlauf der Sanierung der Ortsdurchfahrt Vetschau zu einer erneuten Sperrung und Umleitungsverkehr. Das Baugeschehen verlagert sich ab Mitte November 2025 auf die Juri-Gagarin-Straße im Abschnitt zwischen dem neuen Kreisel und dem Kreisel in der Bahnhofstraße.

Aktuell wird bei der Erneuerung der Ortsdurchfahrt Vetschau am südlichen Abzweig für den Kreisverkehr gearbeitet. Das hohe Gebäude im Hintergrund gehört zur Kümmelmühle.

Aktuell wird bei der Erneuerung der Ortsdurchfahrt Vetschau am südlichen Abzweig für den Kreisverkehr gearbeitet. Das hohe Gebäude im Hintergrund gehört zur Kümmelmühle. Gut erkennbar ist bereits der künftige neue Wartebereich für Busfahrgäste.

Daniel Preikschat

Der genannte Straßenabschnitt ist rund 600 Meter lang und wird auf voller Länge gesperrt. Die Baufirmen arbeiten sich vom neuen Kreisel Richtung Bahnhof vor, so der Landesbetrieb, vorbei am einstigen Transtec-Werksgelände. Die Umleitung verläuft über den Stradower Weg nördlich der Bahnlinie. Unter anderem liegen hier Spreewaldbauer Ricken und die Kümmelmühle an.

Landesbetrieb hält an Termin für Fertigstellung fest

Beim Landesbetrieb rechnet man mit der Fertigstellung dieses Abschnitts – inklusive Bau des Abzweigs am Kreisverkehr Richtung Norden – im August 2026. Da jedoch auch Leitungen für Trinkwasser, Regenwasser, Gas, Beleuchtung und Strom zu verlegen sind, könnte sich die Fertigstellung leicht nach hinten verschieben, so eine Sprecherin der Behörde.

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Vetschau ist dann vollständig abgeschlossen. Baustart für das Großprojekt war im Juni 2024. Bereits damals nannte der Landesbetrieb als Fertigstellungstermin den August 2026. Die Investitionskosten liegen voraussichtlich bei rund 3,5 Millionen Euro.

Pendeln

Warum kommt die Bahn zu spät? Was bringt ein Tempolimit auf der Autobahn? Und wie sieht die perfekte Innenstadt für Radfahrer und Fußgänger aus? Wir berichten über Mobilität in unserer Region - und darüber hinaus.