A15 bei Vetschau
: Dieb fährt auf Autobahn rückwärts und rammt Auto

Ein gestohlener Transporter sorgt auf der A15 bei Vetschau für eine dramatische Verfolgungsjagd. Doch der Fluchtversuch des Fahrers endet in einem Unfall. Konnte die Polizei den Dieb schnappen?
Von
Christian Schenk
Vetschau
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Symbolbild Polizei: ILLUSTRATION - 28.09.2021, Nordrhein-Westfalen, Gütersloh: Das Blaulicht an einem Polizeiwagen ist eingeschaltet. (zu dpa: «Mann wird an Bahnübergang von Zug erfasst und stirbt») Foto: David Inderlied/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei will auf der A15 bei Vetschau einen Autodieb stoppen. (Symbolbild)

David Inderlied/dpa
  • Gestohlener Transporter auf A15 bei Vetschau entdeckt.
  • Fahrer flieht rückwärts, rammt Ford, setzt Flucht zu Fuß fort.
  • Intensiver Polizeieinsatz, inkl. Hubschrauber, erfolglos.
  • Fahrzeuge beschädigt, Schaden ca. 10.000 Euro.
  • Transporter mit Aufbruchspuren, wird nach Spurensicherung zurückgegeben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Berliner Polizei informierte die Polizeidirektion Süd am Sonntagabend (19. Januar) darüber, dass ein gestohlener Renault-Transporter auf der Autobahn 13 in Richtung Polen unterwegs war. Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte das Fahrzeug auf der Autobahn 15 in Vetschau gesichtet werden. Geplant war eine Kontrolle auf dem Rastplatz „Eichower Fließ“, doch der Fahrer des Transporters versuchte, sich der Kontrolle durch eine waghalsige Flucht zu entziehen, sagte Polizeisprecher Sascha Erler.

In einem riskanten Manöver fuhr er rückwärts auf der Autobahn und kollidierte dabei mit einem nachfolgenden Ford. Glücklicherweise blieb die Fahrerin des PKW unverletzt. Der Fahrer des gestohlenen Transporters setzte seine Flucht zu Fuß fort, nachdem er den Rastplatz erreicht hatte. Trotz intensiver Fahndung, bei der auch ein Diensthundführer und ein Hubschrauber zum Einsatz kamen, konnte der Flüchtige bisher nicht gefasst werden.

Polizei findet Aufbruchspuren am Transporter

Der Transporter wurde mit laufendem Motor und deutlichen Aufbruchspuren im Inneren aufgefunden. Die vorläufige Schadensbilanz an den beiden beteiligten Fahrzeugen wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Der sichergestellte Renault wird nach Abschluss der Spurensicherung an die Eigentümer zurückgegeben.