Wohin am Wochenende?: Die besten 8 Tipps für eine schöne Zeit im Spreewald

Der Herbst im Spreewald bietet sich an, um eine Kahnfahrt zu unternehmen. Urlauber und Tagesausflügler nutzen das zurzeit schöne Herbstwetter für Ausflüge in den Spreewald.
Frank Hammerschmidt/dpa- Wochenende 24. bis 25. Oktober 2026: wechselhaft, 10 bis 14 Grad. Samstag besser für draußen.
- Werchow bei Calau: Greifvogel-Flugshow Sa/So 15 Uhr, 10 Euro Erwachsene, 8 Euro Kinder.
- Lübbenau: Museum mit „Mutti räumt auf“, Sa/So 10–17.30 Uhr, Kinder bis 14 frei.
- Wanninchen: Kranichzug-Beobachtung Fr/Sa 17 Uhr, So 16.30 Uhr. Teilnahmegebühr entfällt.
- Kahnfahrten ab Lübbenau und Lübben: tägliche Abfahrten, Touren 90 Minuten bis acht Stunden.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der Herbst hält im Spreewald Einzug. Das Wetter am Wochenende, 24. und 25. Oktober 2026, soll sich laut einschlägigen Wetterportalen im Spreewald wechselhaft und herbstlich mit kühleren Temperaturen und Höchstwerten zwischen 10 und 14 Grad Celsius Lufttemperatur zeigen.
Samstag erwarte den Spreewald ein Mix aus Sonne und Wolken. Am Sonntag sei der Himmel meist dicht bewölkt. Die Regenwahrscheinlichkeit steige deutlich an. Ein Museumsbesuch würde sich an dem Tag anbieten. Samstag sei daher der bessere Tag für Aktivitäten unter freiem Himmel.
Der Samstag eignet sich daher perfekt für eine Radtour oder eine Kahnfahrt. Gerade jetzt im Herbst, wo die Sonne mit den bunten Blättern spielt und sie sich in den Fließen spiegeln, zeigt sich die Natur im Spreewald von ihrer magischen Seite.
Tipp 1: Adler- und Falkenflugshow in Werchow bei Calau
Auf dem Adler- und Jagdfalkenhof Werchow, Bahnhofstraße 23, bei Calau findet am Samstag und am Sonntag, 24. und 25. Oktober 2026, jeweils um 15 Uhr eine Flugshow statt. Der Einlass ist ab 14 Uhr möglich. Der Veranstalter lädt dazu ein, Greifvögel ganz nah zu erleben und in die Welt der Luftakrobaten einzutauchen.
Bei der Vorführung erfahren Besucher Wissenswertes über die Entstehung der Falknerei. Außerdem werden die einzelnen Greife vorgestellt und können in Aktion beobachtet werden.
Eine Voranmeldung für die Flugshow am Wochenende ist nicht notwendig. Nur größere Gruppen sollten sich vorher anmelden. Bei Regen findet keine Flugshow statt. Der Eintritt zur Flugshow beträgt laut Veranstalter 10 Euro für Erwachsene und 8 Euro für Kinder. Es ist nicht möglich, Hunde oder andere Haustiere zur Flugshow mitzuführen.

Ein Steinadler ist ein sehr anmutiges Tier. Verschiedene Adler und Falken sind bei der Flugshow in Werchow am 24. und 25. Oktober 2026 zu sehen.
Stefan StaindlTipp 2: Ausstellung „Mutti räumt auf“ im Spreewald-Museum
Wenn sich das Herbstwetter von seiner schmuddeligen Seite mit Regen, Wind und Kälte zeigt, dann ist es Zeit für einen Besuch im Spreewald-Museum Lübbenau, Topfmarkt 12. Hier ist derzeit unter anderem die Sonderausstellung „Mutti räumt auf – Das Kinderzimmer in der DDR“ zu besichtigen.
Maulwurf, Sandmann, Pittiplatsch – diese kleinen Helden durften in den 1960er, 70er und 80er Jahren in keinem Kinderzimmer fehlen. Oder ließen doch die heiß geliebte Eisenbahnplatte, der Kaufmannsladen oder ein Puppenhaus das Kinderherz höherschlagen? Jedes Kinderzimmer sah anders aus und doch finden sich erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. Vom Inhalt des Kleiderschranks über das Kinderbuch und die Möbel bis hin zum Kinderfilm und Spielzeug geht die Ausstellung in Lübbenau der Alltagswelt der Kinder in der DDR auf die Spur.
Geöffnet ist das Museum am Samstag und Sonntag, 24. und 25. Oktober, jeweils von 10 Uhr bis 17.30 Uhr. Der Museumseintritt liegt für Erwachsene bei 8 Euro beziehungsweise ermäßigt bei 6,50 Euro. Rentner zahlen 7 Euro Eintritt. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Alle Besucher ab 14 Jahren zahlen 6,50 Euro. Kontakt zum Spreewald-Museum in Lübbenau unter Telefon (03573) 870 2420.

Das Spreewald-Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz lädt in Lübbenau zur Erlebnisführung „Mutti räumt auf“ ein. Der nächste Termin einer solchen Führung ist am Mittwoch, 28. Oktober, 17 Uhr.
Museum OSL / J. LinkeTipp 3: Flohmarkt für Baby- und Kindersachen in Calau
Zu einem Flohmarkt für Baby- und Kindersachen wird am Samstag, 24. Oktober, in die Stadthalle Calau, Lindenstraße 19, geladen. Stöbern kann man in der Zeit von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr.
Das Team vom Familienzentrum Kleeblatt und das Netzwerk Gesunde Kinder Oberspreewald-Lausitz-Nord laden erstmals zu so einem Flohmarkt für Kinder- und Babysachen in die Stadthalle ein. Der Eintritt sei frei, teilt Anna Ungerechts-Lohrisch, „Kleeblatt“-Leiterin, mit.
Im Angebot sei alles, was für Babys und Kleinkinder nützlich ist – und zum Wegwerfen zu schade: Kleidung, Schuhe, Spielzeug, Kinderfahrzeuge und vieles mehr. Auch an den kleinen Hunger haben die Organisatorinnen gedacht. Es gibt Crêpes und Kuchen.

In der Stadthalle Calau gibt es am 24. Oktober einen Flohmarkt für Kinder- und Babysachen. Im Angebot ist alles, was für Babys und Kleinkinder nützlich ist – und zum Wegwerfen zu schade.
Stefan StaindlTipp 4: Faszination Kranichzug in Wanninchen
Wenn die Tage kürzer werden, verwandelt sich die Bergbaufolgelandschaft rund um Wanninchen in eine Raststätte für den europäischen Kranichzug. Das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum lädt ein, das Naturschauspiel – den abendlichen Einflug der Kraniche in ihre Schlafplätze – mitzuerleben.
Treffpunkt ist am Freitag und Samstag, 23. und 24. Oktober 2026, jeweils um 17 Uhr sowie am Sonntag, 25. Oktober, um 16.30 Uhr am Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen, Wanninchen 1. Eine Anmeldung ist erst ab einer Gruppengröße von zehn Personen erforderlich.
Eine Teilnahmegebühr wird laut Veranstalter nicht erhoben. Wetterfeste und warme Kleidung – am besten in neutralen Naturtönen – wird empfohlen zu tragen. Fernglas und Fotoausrüstung können gern mitgenommen werden.

Auf ihrer Reise in den Süden nutzen die Kraniche den Borcheltsbusch als Schlafplatz.
Ralf DonatWährend der Beobachtung erfahren Naturbegeisterte Wissenswertes über das Leben dieser Zugvögel. Ferngläser erlauben, einen Blick bis zu den Schlafplätzen auf der gegenüberliegenden Uferseite zu werfen. Bevor die ersten Rufe der Kraniche am Horizont zu hören sind, werden zudem ein Besuch der interaktiven Kranichausstellung sowie ein Rundgang über das Außengelände empfohlen, um sich optimal auf das Erlebnis einzustimmen. Wie Kraniche rufen, kann man auf der Internetseite kraniche.de nachhören. Mit der untergehenden Sonne beginnt dann der eindrucksvolle Einzug der Tiere in die Flachwasserbereiche am Schlabendorfer See.
Tipp 5: Operetten zum Kaffee in Kleinkunstbühne Lübbenau
Operetten zum Kaffee gibt es am Sonntag, 25. Oktober, in der Kleinkunstbühne „Bunte Bühne“ Lübbenau, Güterbahnhofstraße 61. Los geht’s um 16 Uhr.
Die Zuhörer erwartet ein heiterer Streifzug durch die Welt der Operette mit Alenka Genzel und Frank Matthias – am Piano: Ronald Herold. „Operette, Herbst und Wein“ – so lautet das Motto der neuen Ausgabe der Reihe mit den Sängern aus Berlin. Zu hören sein werden bekannte Melodien aus der Welt des klassischen, heiteren Musiktheaters.
Die Veranstaltung dauert rund 90 Minuten. Es gibt eine Pause. Weitere Informationen zur Veranstaltung in der „Bunten Bühne“. Sie ist erreichbar unter Telefon (03542) 8896699.
Tipp 6: Ausstellung „40 Jahre Städtepartnerschaft“ in Lübben
Das Museum Schloss Lübben zeigt vom 24. Oktober 2026 bis zum 13. Februar 2027 die Sonderausstellung „Freundschaft. 40 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen“. Die Eröffnung findet am Samstag, 24. Oktober 2026, um 15 Uhr im Wappensaal statt. Der Eintritt ist frei.
Zur Eröffnung wird das Buch zur Ausstellung präsentiert. Anschließend lädt das Museum zur Gesprächsrunde „Grünes Sofa“ ein, die vom Journalisten und Buchautor Uwe Rada moderiert wird.
Wie blickt man auf dem Lübbener Platz in Neunkirchen auf die Partnerschaft? Was wissen Passanten über die Verbindung, welche Begegnungen und Aktivitäten sind in Erinnerung geblieben? Was bewegt beide Städte heute – und welche Wünsche gibt es für die Zukunft? Und wie schaut man in Lübben auf die Partnerstadt im Saarland?
Diesen Fragen widmet sich die Gesprächsrunde mit Gästen aus beiden Städten und lädt dazu ein, persönliche Erinnerungen und Perspektiven miteinander zu teilen. Die Ausstellungseröffnung wird von Livemusik, einem Sektempfang und Kurzführungen begleitet.
Zu 20 Jahren Städtepartnerschaft zwischen Lübben und Neunkirchen gab es eine Broschüre. Hier geht es zu den 12 Seiten.
Tipp 7: Besuch des historischen Kornspeichers in Straupitz
Wetterunabhängig ist ein Besucher des Kornspeichers in Straupitz, Kirchstraße 12. Die feste Ausstellung im Haus zeigt in vielfältiger Form das Leben von früher. Über mehrere Etagen gibt es historische Küchenmöbel sowie Wohn- und Schlafzimmermöbel zu sehen. Auch ein original erhaltener Arbeitsplatz eines Schuhmachers kann besichtigt werden. Zudem gibt es viele weitere historische Gerätschaften, Einrichtungsgegenstände und Trachtenteile zu entdecken.
Im Jahr 2026 neu zu sehen ist die Fotoausstellung „Spreewaldreflexion zwischen Fließen und Licht“ von Nadine Schneegaß. Ihre Fotos sind derzeit im Treppenhaus des Kornspeichers Straupitz zu besichtigen.

Der Kornspeicher in Straupitz. In dem historischen Gebäude ist derzeit auch eine Fotoausstellung von Nadine Schneegaß zu sehen.
Peter BeckerDie Spreewaldfotografin Nadine Schneegaß zeigt in ihren Bildern die Verbindung zwischen Brauchtum und Moderne sowie zwischen Natur und Festivitäten im Spreewald. Mit der Fotoausstellung erfüllt sich ein Traum der aus Straupitz stammenden Fotografin.
Der Kornspeicher in Straupitz ist Dienstag bis Sonntag jeweils von 12 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt zur Ausstellung kostet 5 Euro pro Person.
Tipp 8: Kahnfahrten im Herbst durch den Spreewald
Das Oktober-Wochenende kann man auch für eine Kahnfahrt durch den herbstlichen Spreewald nutzen. Starten kann man beispielsweise ab dem Großen Spreewaldhafen in Lübbenau, Dammstraße 77a.
Dort fahren die Kähne nach Auslastung alle paar Minuten ab. Wer Lust auf eine Kahnfahrt hat, der kann einfach an den Großen Spreewaldhafen Lübbenau kommen und bei einer der Kahnrundfahrten zusteigen. Das Tagesangebot erfährt man direkt am Aushang am Hafenbecken.
Kahnfahrten werden täglich mindestens zwischen 10 Uhr und 15 Uhr angeboten. Wie lange es am Nachmittag nach 15 Uhr geht, hängt vom Zulauf der Gäste ab. Die Dauer der Kahnfahrten beträgt je nach Tour zwischen zwei und acht Stunden.

Herbst im Spreewald: Touristen fahren in einem Kahn in der Herbstsonne über ein Fließ (Wasserweg) im Spreewald. Im Spreewald kehrt langsam wieder Ruhe ein. Wo sich in den Sommermonaten zahlreiche Touristen in Kähnen durch die verzweigten Fließe treiben lassen und die einzigartige Kulturlandschaft genießen, liegt nun eine besondere Ruhe über dem Wasser.
Patrick Pleul/dpaZu einer Kahnfahrt aufbrechen kann man auch in Lübben. Dort starten die Kähne vom Fährmannsverein „Flottes Rudel“ e. V. am Hafen 1 an der Schlossinsel.
Die Kähne legen zwischen 11 Uhr und 15 Uhr je nach Auslastung fast stündlich ab. Empfohlen wird hier besonders die Schleusenfahrt – eine Rundfahrt durch Lübben. Sie dauert etwa 90 Minuten.
Dem Kahngast erschließen sich bei dieser Tour viele Zeugnisse der Stadtgeschichte. Während der Tour werden auch drei Schleusen in Lübben passiert: Spittelarche im Hain, Gartenschleuse am Lehnigksberg und Schleuse am Strandcafé. Schleusen gleichen den Höhenunterschied zwischen den Fließen aus.

