Wildpark Johannismühle
: Kind (8) von Wolf angegriffen und schwer verletzt

UPDATE 17.22 Uhr: Ein Kind ist im Wildpark Johannismühle in Baruth/Mark von einem Wolf  angegriffen und schwer verletzt worden. Das hat die Polizei jetzt bestätigt. Was zudem bekannt ist.
Von
Martin Weigle,
Daniel Preikschat,
Josephine Japke
Baruth/Mark
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Der Wildpark Johannismühle in Klasdorf wird privat betrieben und von einem Förderverein unterstützt.

Wildpark Johannismühle Eingang 2024

Der Wildpark Johannismühle in Klasdorf wird privat betrieben und von einem Förderverein unterstützt. In dem beliebten Park ist ein Kind von einem oder mehreren Tieren attackiert worden.

Sandra Ketterer
  • In Baruth/Mark wurde ein Kind im Wildpark Johannismühle von Tieren angegriffen.
  • Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen (28. Oktober) – das Kind wurde schwer verletzt.
  • Die Polizei bestätigte einen Vorfall, nannte jedoch keine weiteren Details.
  • Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Der Tierpark soll geschlossen worden sein.
  • Der Wildpark in Klasdorf wird privat betrieben und von einem Förderverein unterstützt.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Der Wildtier-Angriff in einem brandenburgischen Wildpark auf ein achtjähriges Mädchen ging von einem Wolf aus. Das sagte ein Sprecher der Polizeidirektion West am Nachmittag auf Nachfrage der Lausitzer Rundschau. Das Kind kam schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Nach derzeitigem Kenntnisstand sei das Mädchen in einem Tiergehege von mindestens einem Wolf angegriffen und schwer verletzt worden, als es sich dort mit zwei weiteren Kindern und einer Mitarbeiterin befand, so die Polizei weiter. Die anderen Personen seien äußerlich unversehrt geblieben. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen (28. Oktober 2026) gegen 9.30 Uhr.

Wie sich der Angriff im Wildpark bei Baruth/Mark zugetragen hat, sei noch unklar. Die genauen Umstände des Vorfalls sind Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Diese dauern weiter an. Die Polizei befragte Zeugen. Auch Seelsorger sollen vor Ort gewesen sein. Wie die Kinder in das Gehege gekommen seien, müsse geklärt werden, sagte der Polizeisprecher. Bei den Ermittlungen werde untersucht, ob Fahrlässigkeit vorliege.

Der Wildpark wurde nach dem Vorfall geschlossen, Zugänge und Zufahrten gesperrt.

Der Wildpark wurde nach dem Vorfall geschlossen, Zugänge und Zufahrten gesperrt.

Josephine Japke

Im Wildpark Johannismühle leben nach eigenen Angaben zahlreiche Wildtiere, unter anderem Rot-, Wild- und Muffelwild. Aber auch Raubtiere wie Bären, Grauwölfe und Polarwölfe sind in Gehegen zu sehen. Der Park wird privat geführt, ist etwa acht Kilometer von Golßen (Dahme-Spreewald) entfernt und liegt rund 45 Kilometer südlich von Berlin im Baruther Ortsteil Klasdorf. Besucher können sich frei in dem mehrere Hektar großen Areal bewegen und an Tierpfleger-Rundgängen teilnehmen.

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Wildpark Johannismühle bleibt bis 2. November geschlossen

Auf der Internetseite wird mitgeteilt, dass das Gelände bis zum 2. November 2026 geschlossen bleibt. Eine angekündigte Halloween-Nacht fällt damit aus. Auf telefonische Anfrage der Lausitzer Rundschau hieß es, der Wildpark wolle sich zu dem Zwischenfall nicht äußern.

Eine Radtouristin aus Berlin, die sich am Mittwochnachmittag trotz Nieselregens auf den Weg zum Wildpark gemacht hatte, sagt zu dem Vorfall. „Das klingt tragisch und ist schlimm für die Betroffenen. Das tut mir sehr leid.“ Sie habe, sagt die Frau weiter, schon viele Wildparks besucht. Weil die Gehege immer eingezäunt seien, habe sie sich bisher immer sicher gefühlt. Nun aber bleibe bei ihr ein mulmiges Gefühl zurück.