Wahl 2024 in Luckau: Alles Wichtige zum Wahlsonntag

In Luckau wird am Sonntag, 9. Juni 2024, ein neues Stadtparlament gewählt.
Sebastian Gollnow/dpaAm 9. Juni geht es an die Wahlurnen. Es sind einige Kreuze zu setzen. In Luckau gibt es einen Stimmzettel für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung und einen für die Kreistagswahl. Hier können jeweils drei Kreuze gesetzt werden. Für eine von 34 Parteien und politischen Vereinigungen kann sich der Wähler auf dem Stimmzettel zur Europawahl entscheiden. Hinzukommen für Wählerinnen und Wähler in den Luckauer Ortsteilen oder einem dazugehörigen Gemeindeteil ein Stimmzettel zur Wahl ihres Ortsbeirates. Auch hier können drei Stimmen vergeben werden.
In den Luckauer Ortsteilen Fürstlich-Drehna, Wilmersdorf-Stöbritz und Duben werden die Ortsbeiräte allerdings erst mit den brandenburgischen Landtagswahlen am 22. September gewählt. Gewählt werden kann am kommenden Sonntag von 8 bis 18 Uhr.
Der Stimmzettel ist ungültig, wenn mehr Stimmen vergeben werden als maximal erlaubt sind. Werden weniger Kreuze gesetzt als gestattet, gelten die Stimmen, die nicht vergeben wurden, als ungültig. Wer nur zwei statt drei Stimmen abgibt, hat eine ungültige Stimme.
Die Spitzenkandidaten bei der Wahl in Luckau
Auf den ersten beiden Listenplätzen der SPD stehen Heide Zimmermann und Wolfgang Luchmann. Der Spitzenkandidat der CDU ist Olaf Schulze, für die Linke geht auf dem ersten Listenplatz Frank Kaminski ins Rennen.
Spitzenkandidat der Grünen ist der Stadtverordnete Lothar Treder-Schmidt. Für die FDP kandidieren unter anderem Christiane Zimmermann und Lars Hartfelder. Heiko Terno und Uwe Vogt treten für Luckau-Land an. Petra Spruch geht als Spitzenkandidatin für die Unabhängige Wählergemeinschaft Luckau ins Rennen.
Als Einzelkandidat für Volt Deutschland tritt Guido Richter an. Andreas Jahnke ist parteiloser Einzelbewerber. Die AfD stellt keinen Kandidaten zur diesjährigen Wahl für die Luckauer Stadtverordnetenversammlung.
Gewählte Personen können auch auf ihr Mandat verzichten. Bei Verzicht geht der jeweilige Sitz an einen anderen zur Wahl zugelassenen Kandidaten der jeweiligen Partei oder Wählergruppe.

