Verkehr in Lübben
: Holzbrücke zieht auf Kreisverkehr, es kommt zu Einschränkungen

Die Holzbrücke von der Schlossinsel in Lübben wird in den Kreisverkehr in Höhe der Lindenstraße versetzt. Dabei kommt es zu Einschränkungen im Verkehr.
Von
Stefan Staindl
Lübben
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Lübben Kreisverkehr Lindenstraße

Der Kreisverkehr in Höhe der Lindenstraße in Lübben während des 45. Spreewaldfestes 2025 aus der Vogelperspektive. In der begrünten Fläche soll jetzt die Holzbrücke von der Schlossinsel ihren neuen Standort finden.

Stefan Staindl
  • In Lübben wird die Holzbrücke von der Schlossinsel in den Kreisverkehr an der Lindenstraße versetzt.
  • Wegen des Aufbaus gibt es am 22. und 23. Juli 2026 Einschränkungen – der Verkehr läuft per Ampel.
  • Die Brücke entstand 2025, ist fast zehn Meter lang und aus Fichtenholz gefertigt.
  • Sie soll als touristisches Wahrzeichen dienen, Zustimmung der zuständigen Behörden liegt vor.
  • Im Herbst wird der Innenbereich des Kreisverkehrs zusätzlich bepflanzt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Kreisverkehr an der Kreuzung B115/B87 in Höhe des Parkplatzes Lindenstraße in Lübben erhält ein neues touristisches Wahrzeichen: Die eigens für das 45. Spreewaldfest gefertigte Holzbrücke wird künftig den Innenbereich des Kreisverkehrs schmücken und Besucher sowie Bürger auf ihrem Weg in die Lübbener Innenstadt und in das touristische Zentrum willkommen heißen. Das teilt die Stadt Lübben in einer entsprechenden Information mit.

Die markante Brücke entstand 2025 und wurde von der Spreewald-Konserven Feldmann GmbH & Co. KG sowie von der Zimmerei Klaus Altkrüger GmbH gesponsert und gefertigt. Mit einer Länge von fast zehn Metern, einer Höhe von nahezu vier Metern, einem Gewicht von knapp einer Tonne und vollständig aus Fichtenholz gefertigt, ist sie ein eindrucksvolles Beispiel regionaler Handwerkskunst.

Nachdem die Brücke jetzt auf der Schlossinsel als beliebtes Fotomotiv diente, erhalte sie nun einen neuen Standort mit hoher Sichtbarkeit. Damit werde sie künftig als symbolisches Eingangstor wirken.

Das sagt der Bürgermeister zum Standort der Brücke in Lübben

„Mit dem ersten Schritt zur Neugestaltung erhält einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt ein unverwechselbares Erscheinungsbild, das die Verbundenheit Lübbens mit dem Spreewald sichtbar macht. Mein Dank gilt den damaligen Sponsoren und Initiatoren, die die Brücke möglich gemacht haben. Es ist schön, dass sie nun einen so prominenten und gut sichtbaren Platz erhält“, sagt Bürgermeister Jens Richter.

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Der Vorgänger dieses Brückenbaus stand während vergangener Spreewaldfeste immer auf dem Markt und war ein beliebtes Fotomotiv. Die alte Holzbrücke stammte laut Holger Wieloch noch aus den 70er-Jahren. Holger Wieloch von der gleichnamigen Agentur war für die Organisation der Händler beim Spreewaldfest verantwortlich. Er war auch Impulsgeber für den Bau der Brücke, die jetzt in den Kreisverkehr aufgestellt werden soll.

Nach seinen Informationen war der bisherigen Holzbrücke ihr Alter anzusehen. Sie war an vielen Stellen kaputt und nicht mehr vorzeigbar. Deshalb wurde eine neue Brücke notwendig.

Schlossinsel in Lübben

Bisher steht die neue Holzbrücke auf der Schlossinsel in Lübben. Jetzt zieht sie zum Kreisverkehr in Höhe der Lindenstraße um.

Stefan Staindl

Im Herbst werde der Innenbereich des Kreisverkehrs zusätzlich bepflanzt. Die Pflanzung erfolge bewusst nach den Sommermonaten, damit Blumen und Stauden unter günstigeren Bedingungen anwachsen können. Die Umsetzung übernehme der Baubetriebshof (BBH).

Verkehr in Lübben: Einschränkungen am 22. und 23. Juli 2026

Aufgrund des Brückenaufbaus komme es am Mittwoch und Donnerstag, 22. und 23. Juli 2026, zu Einschränkungen. Der Kreisverkehr werde in diesem Zeitraum durch eine Ampel geregelt.

Der neue Standort der Holzbrücke sei zugleich das Ergebnis langjähriger Gespräche über eine mögliche Gestaltung des Kreisverkehrs. Da sich die Verkehrsfläche im Innenbereich des Kreisverkehrs nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt Lübben befinde, waren die Gestaltungsmöglichkeiten lange Zeit stark eingeschränkt.

Hinzu komme, dass die Bundesstraße aufgrund ihrer Einstufung als sogenannte „Militärstraße“ besonderen Anforderungen unterliege und größere bauliche Anlagen nicht zulässig seien. In Abstimmungen mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr sowie dem Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg konnte nach Stadtangaben nun eine Lösung gefunden werden. Für die Aufstellung der Holzbrücke sei die erforderliche Zustimmung erteilt worden.