Verfolgungsjagd bei Mittenwalde: Polizei verfolgt Autodieb durch drei Bundesländer

Eine Verfolgungsjagd der Polizei durch drei Bundesländer endete auf der A13 in Mittenwalde. (Symbolfoto)
Jens Büttner/dpaEine in der Dienstagnacht (27. August) gestartete Verfolgungsjagd der Polizei durch drei Bundesländer endete erfolgreich. Gegen 2:30 Uhr wollten Polizeibeamte in Celle (Niedersachsen) einen als gestohlen gemeldeten Audi stoppen. Als der 25-jährige Fahrer die Polizei bemerkte, gab er Gas und flüchtete. Um den Flüchtigen nicht aus den Augen zu verlieren, forderte die Polizei einen Hubschrauber an. Dieser verfolgte den Audi aus der Luft und übermittelte den Bodenkräften kontinuierlich den Standort.
Noch bevor der Flüchtende Sachsen-Anhalt erreichte, waren die dortigen Einsatzkräfte alarmiert. Auch als die Fahrt des Autodiebes weiter nach Brandenburg führte, wurde die Polizei dort rechtzeitig informiert. Auf der A10 verursachte der 25-Jährige in einer Baustelle einen Unfall, bei dem der gestohlene Audi beschädigt wurde. Trotz des Unfalls setzte er seine Flucht fort.
Autodieb unter Drogen – Polizei ermittelt
Gegen 3:40 Uhr konnte die Polizei die Verfolgung auf der A13 im Bereich Mittenwalde schließlich beenden. Dabei wurden beteiligte Polizeifahrzeuge aus Niedersachsen und Brandenburg beschädigt. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt. Der unter Drogeneinfluss (Amphetamine) stehende Autodieb wurde festgenommen. Gegen ihn wurden Ermittlungen eingeleitet.

