Unwetter in der Lausitz: Nach Sturm droht schiefer Baum auf Grundstück zu kippen

Sturmschaden auf Grundstück: Ein schiefer Baum droht, auf ein Grundstück in Klein Köris - einem Ortsteil von Groß Köris - umzustürzen. Wie die Feuerwehr die Gefahr beseitigt.
Theodor Neubauer / brandenburg.media- In Klein Köris drohte ein schiefer Baum auf ein Grundstück zu stürzen – Feuerwehr rückte aus.
- Einsatz an der Hammerstraße: Bereich gesichert, Baum mit Motorkettensäge kontrolliert gefällt.
- Ziel war, ein unkontrolliertes Umstürzen zu verhindern; verletzt wurde niemand.
- Sturm sorgte bereits am Freitag für viele Einsätze in Brandenburg und Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.
- DWD warnte vor Regen, Gewittern und Böen: Gegenstände sichern und auf herabfallende Äste achten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die starken Windböen der vergangenen Tage haben auch im Groß Köriser Ortsteil Klein Köris (Landkreis Dahme-Spreewald) einen Feuerwehreinsatz erforderlich gemacht. Auf einem Grundstück in der Hammerstraße drohte am Sonntag, 6. September 2026, ein Baum umzustürzen und stellte nach Angaben aus dem Einsatzgeschehen eine Gefahr für die nähere Umgebung dar.
Die alarmierten Einsatzkräfte sicherten zunächst den betroffenen Bereich ab, um Risiken für Anwohner und Passanten auszuschließen. Im Anschluss wurde der instabile Baum mit einer Motorkettensäge kontrolliert gefällt. Ziel der Feuerwehr war es, ein unkontrolliertes Umstürzen des Baumes zu verhindern und die Gefahrenlage rasch zu beseitigen.
Nach Abschluss der Arbeiten konnte die Einsatzstelle von der Feuerwehr wieder freigegeben werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Angaben zur Dauer des Einsatzes oder zur Zahl der eingesetzten Kräfte lagen zunächst nicht vor.
Nicht nur in Groß Köris wütete der Sturm
Umsturzgefährdete Bäume und herabfallende Äste können in solchen Situationen zu einer erheblichen Gefahr werden. Die Feuerwehr rät deshalb dazu, betroffene Bereiche zu meiden und Schäden oder akute Gefahren umgehend zu melden. Auch Grundstückseigentümer sollten ihre Bäume nach Sturmereignissen wie jetzt am Wochenende auf mögliche Schäden oder Instabilität kontrollieren lassen.
Die Wetterlage mit teils kräftigen Böen hatte bereits am Freitag, 4. September 2026, für herabstürzende Äste und umgekippte Bäume in Brandenburg gesorgt. So hatte es einen Zugunfall auf der Bahnstrecke zwischen Spremberg (Landkreis Spree-Neiße) und Cottbus gegeben. Ein Triebwagen kollidierte mit Ästen oder Teilen eines Baumes, die infolge des Unwetters auf die Schienen gestürzt waren.
Laut Leitstelle Lausitz in Cottbus hatte es im gesamten Leitstellenbereich 290 Einsätze gegeben. Unter anderem in Spremberg sorgten umgestürzte Bäume für Alarmierungen. In Falkenberg (Landkreis Elbe-Elster) wurden Teile eines Daches vom Haus gerissen. Außerdem gab es weitere Beeinträchtigungen des Zugverkehrs, die bis in den Samstagvormittag andauerten. In Senftenberg (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) musste eine Veranstaltung abgebrochen werden.
Deutscher Wetterdienst hatte Unwetterwarnung herausgegeben
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte im Vorfeld gewarnt, dass sich Brandenburg, aber auch Berlin und Sachsen auf ungemütliches Wetter einstellen müssten. Regen, einzelne Gewitter und stürmische Böen zogen über die Region.
Weiter hatten die Wetterexperten davor gewarnt, dass durch den Wind einzelne Äste herabstürzen und Gegenstände umherfliegen könnten. Frei stehende Gegenstände wie Gartenmöbel sowie Zelte und Abdeckungen sollten deshalb gut gesichert werden. Wer draußen unterwegs sei, solle besonders auf herabfallende Äste achten.

