Zu einem Verkehrsunfall ist am Mittwochabend, 26. Januar, an einem Bahnübergang bei Lübben gekommen. Ein Pkw Citroen kam offenbar auf der L49 zwischen Steinkirchen und Ragow von der Fahrbahn ab. Die Rettungskräfte wurde gegen 18 Uhr alarmiert. Laut Pressestelle der Polizeidirektion Südbrandenburg hatte das Fahrzeug die Schrankenanlage und die Leitplanke gerammt und kam danach im Gleisbett zum Stillstand.
Neben der sofortigen Benachrichtigung des Notfallmanagers der Deutschen Bahn wurde der Unfall aufgenommen, wobei ein Atemalkoholtest bei dem 45-jährigen Autofahrer mit 1,45 Promille einen Messwert ergab, der deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat liegt, teilt Polizeisprecher Ralph Meier mit.
Damit nicht genug, war der Mann nicht im Besitz eines Führerscheins, falsche Nummernschilder am Fahrzeug und das Auto nicht zugelassen, was weitere Ermittlungsverfahren nach sich zog. Der Fahrer und die beiden Insassen im Alter von 24 und 34 Jahren erlitten bei dem Unfall Verletzungen, die der medizinischen Versorgung im Krankenhaus bedurften. Bis etwa 19:00 Uhr war der Zugverkehr unterbrochen, da ein Abschleppdienst das Auto mit einem Kran aus seiner misslichen Lage befreien musste.
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