Tropical Islands
: Streit zwischen Jugendlichen eskaliert – Verletzte nach Reizgasangriff

UPDATE 13:32 Uhr: Ein Reizgasangriff sorgte im Tropical Islands in Krausnick für einen Einsatz von Rettungskräften. Mehrere Personen gerieten in einen Streit. Was passiert ist.
Von
Markus Pettelkau,
Stephan Meyer
Krausnick
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01.02.2019, Brandenburg, Krausnick: Blick in den tropischen Freizeitpark von Tropical Islands. Im vergangenen Jahr besuchten rund 1,2 Millionen Menschen den den Freizeitpark. Er befindet sich seit dem Jahr 2004 in der ehemaligen Cargolifter-Werfthalle, die als größte freitragende Halle der Welt gilt. Die Besucher kommen überwiegend aus Deutschland, Polen, Tschechien, Dänemark und den Niederlanden. Im Tropical Island sind etwa 640 Mitarbeiter beschäftigt. Dazu kommen noch einmal 100 externe Mitarbeiter. Vom 04. bis zum 08. Februar sind in Berlin und Brandenburg Winterferien, dann erwartet das Unternehmen südlich von Berlin einen Besucheransturm. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Tropical Islands: Der Freizeitpark befindet sich seit dem Jahr 2004 in der ehemaligen Cargolifter-Werfthalle, die als größte freitragende Halle der Welt gilt. Nun musste die Polizei dort eingreifen.

Patrick Pleul/dpa
  • Streit zwischen Jugendlichen im Tropical Islands eskaliert; Reizgasangriff führt zu Verletzten.
  • Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungswagen nötig; Vorfall ereignete sich Sonntagabend.
  • Jugendgruppen gerieten in Streit; Alkohol möglicherweise beteiligt, Ermittlungen laufen.
  • Sicherheitsdienst schlich Streit schnell; niemand musste ins Krankenhaus.
  • Tropical Islands ist größter Indoor-Wasserpark Deutschlands.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Feiernde Jugendliche haben im Tropical Islands in Krausnick (Landkreis Dahme-Spreewald) für einen Rettungseinsatz gesorgt. Sie wollten eigentlich in der Nacht von Sonntag (25. Mai 2025) auf Montag (26. Mai 2025) im Tropical Islands nur übernachten, nun müssen sie aber mit reichlich Ärger rechnen; ihnen drohen sogar justiziable Konsequenzen. Der Grund ist ein Vorfall, bei dem die Feuerwehr, ein Rettungswagen und die Polizei gerufen werden mussten.

„Die Alarmierung kam gegen 22.30 Uhr am Abend. Zwei Personengruppen waren im Zeltbereich aneinander geraten“, heißt es von der Polizei. Der Verdacht liegt nahe, dass auch Alkohol im Spiel gewesen ist. Warum die Jugendgruppen aneinander gerieten, ist noch unklar. Aber mindestens ein Beteiligter griff zu einer Reizgasflasche, vermutlich Pfefferspray.

Verletzte wurden vor Ort im Tropical Islands behandelt

Die Polizei hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Details zu den Beteiligten oder zum genauen Ablauf der Auseinandersetzung waren am Montagmorgen noch nicht bekannt. Ersten Aussagen zufolge, soll es sich um insgesamt acht Personen handeln. Diese flüchteten unmittelbar nach dem Geschehen.

„Wir können bestätigen, dass mehrere Personen behandelt wurden, es musste aber niemand ins Krankenhaus“, heißt es weiter. Inzwischen ist bekannt, dass aufgrund des Reizgases 17 Verletzte im Alter zwischen vier und 61 Jahren ambulant im Rettungswagen versorgt werden mussten. Nach der Erstversorgung konnten alle betroffenen Gäste in der Einrichtung verbleiben.

Da die Tatverdächtigen geflüchtet waren, wurden umgehend Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, die bis zur Stunde andauern. In deren Rahmen wurden Spuren und Beweismittel gesichert.

Das Tropical Islands ist der größte Indoor-Wasserpark Deutschlands. Das rund 66.000 Quadratmeter große Areal besuchen jährlich etwa 1,2 Millionen Menschen. Es ist eine der größten Freizeitattraktionen Deutschlands. Viele Besucher übernachten auch dort bei tropischen Temperaturen. So auch die Jugendgruppen, die aneinander gerieten.