Eichenprozessionsspinner im Spreewald: Immer mehr Gewässer wieder befahrbar

Eine Kahnfahrt in Schlepzig ist bei Touristen, die den Spreewald besuchen, immer gern gefragt. Jetzt ist es weder möglich, den Spreewald dort zu genießen.
Jörg Tschirschke- Unterspreewald-Tourismus läuft wieder an – rund um Schlepzig sind viele Gewässer offen.
- LBV hob Sperrungen auf Antrag des LfU auf, nachdem die Verkehrssicherheit bestätigt war.
- Freigegeben: Krausnicker Strom, Puhlstrom, Nebenfließ A „Schnelle Kathrin“ und Schiwanstrom.
- Weitere Abschnitte bleiben gesperrt, Schifffahrtszeichen dort bestehen vorerst.
- Kahntouren starten wieder; Hafenfest am 1. und 2. August 2026 und STORK CLUB Hoffest am 29. August 2026.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Tourismusunternehmer im Unterspreewald rund um Schlepzig können aufatmen. Die wegen der nicht gegebenen Verkehrssicherheit gesperrten Gewässer werden Schritt für Schritt wieder freigegeben. Das touristische Geschäft läuft endlich wieder an.
Im Unterspreewald sind mittlerweile weitere zuvor gesperrte Gewässerabschnitte wieder für den Bootsverkehr freigegeben worden. Das Landesamt für Bauen und Verkehr (LBV) hat auf Antrag des Landesamtes für Umwelt (LfU) die schifffahrtsrechtliche Sperrung für mehrere Fließe aufgehoben. Zuvor war dort die Verkehrssicherheit hergestellt und bestätigt worden.
Freigegeben wurden folgende Gewässer:
- Krausnicker Strom von Puhlstrom bis Krausnicker Wehr
- Puhlstrom von Schiwanstrom bis Unteres Puhlstromwehr
- Nebenfließ A („Schnelle Kathrin“)
- Schiwanstrom von Nebenfließ A („Schnelle Kathrin“) bis Puhlstrom
Die dort angebrachten Sperrzeichen werden nun entfernt. Für die weiteren gesperrten Gewässerabschnitte im Unterspreewald bleiben die Sperrungen und Schifffahrtszeichen vorerst bestehen.
Kahnfährleute und Gastronomen erleichtert über weitere Freigabe
Die Kahnfährleute und Gastronomen rund um Schlepzig sind erleichtert, dass mit den jüngsten Streckenfreigaben der Tourismus schnell wieder in Gang kommt. Daher weist der Tourismusverband Spreewald in Raddusch darauf hin, dass Schlepzig dabei mehr als ein lohnendes Ausflugsziel sei. Der idyllische Ort bilde das westliche Eingangstor zum Spreewald und ergänze wieder das vielfältige Angebot der gesamten Reiseregion.
Von dort aus ließen sich weitere Orte wie Lübben, Lübbenau oder Burg (Spreewald) bequem erkunden – ob bei einer weiteren Kahnfahrt, einer ausgedehnten Radtour oder einem Besuch regionaler Hofläden und Restaurants.
Besonders betont der Tourismusverband die jetzt wieder stattfindenden Kahntouren. Fährleute erzählen Geschichten über die Region, die sorbische/wendische Kultur und die besondere Tier- und Pflanzenwelt. Die Touren führen unter anderem durch den idyllischen Hochwald, entlang des Laubengangs und durch offene Wiesenlandschaften.
Der Tourismusverband denkt auch an die Veranstaltungen rund um Schlepzig, die jetzt wohl wieder von mehr Touristen besucht werden. Den Auftakt bildet das Schlepziger Hafenfest am 1. und 2. August 2026. Höhepunkt ist der große Kahnkorso am Sonntag, 2. August, der ab 14 Uhr startet. Der festlich geschmückte Korso auf den Fließen, begleitet von Musik und einem bunten Programm rund um den historischen Kahnhafen, gehört zu den schönsten Sommertraditionen im Unterspreewald.
Kulinarische Spreewald-Highlights rund um Schlepzig
Ein weiteres Highlight folgt am 29. August 2026 mit dem Hoffest der STORK CLUB Destillerie. Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Tag mit Live-Musik, Streetfood, Kahnfahrten, kostenlosen Destillerie-Führungen sowie der Gelegenheit, den preisgekrönten Rye Whisky und kreative Cocktails direkt vor Ort zu genießen. Das Hoffest verbindet Regionalität, Genuss und entspannte Sommeratmosphäre auf besondere Weise.
Nach den Erlebnissen auf dem Wasser lädt Schlepzig zum Genießen ein. Auch darauf verweist der Tourismusverband. In der STORK CLUB Destillerie zum Beispiel erfahren Besucher, wie aus regionalem Roggen preisgekrönter deutscher Rye Whisky entsteht. Führungen und Verkostungen verbinden Handwerkskunst mit spannenden Einblicken in die moderne Destillationskunst. Zudem lädt das Hofgarten-Restaurant zum Genießen und Entspannen ein.
Nur wenige Schritte entfernt verbindet die Brauerei im Hotel Seinerzeit regionale Braukultur mit Spreewälder Gastlichkeit. Hausgebraute Biere, regionale Spezialitäten und die entspannte Atmosphäre machen sie zum idealen Ort für eine genussvolle Pause nach einem aktiven Tag.
Neben den Touristikern ist natürlich auch der Tourismusverband froh, dass das Geschäft wieder losgeht und sich der Spreewald wieder in seiner ganzen Vielfalt präsentieren kann: Ursprüngliche Natur, lebendige Traditionen, regionale Kulinarik und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten machen die Region zu einem idealen Ziel für Tagesgäste ebenso wie für einen längeren Urlaub.
