Kurz nach 12 Uhr am Sonntagmittag (8. Januar) erfolgt die Alarmierung von Polizei und Rettungskräften. Am Bahnübergang Hainmühlenweg in Lübben ist ein Mensch von einem Zug erfasst und getötet worden. Das bestätigt die Polizeidirektion Süd auf LR-Nachfrage.
Die Umstände des Unglücks in der Nähe des Lübbener Bahnhofs seien unklar. Wie die Polizei am Montag nach bisherigen Erkenntnissen mitteilt, handelt es sich bei der getöteten Person um einen 78-jährigen Mann aus der Region. „Bisherigen Erkenntnissen zufolge ist ein Suizid wahrscheinlich“, informiert Polizeisprecher Lutz Miersch.
Nach Informationen der Bahn kam es zeitweilig zu Zugausfällen.
Rettungskräfte der Feuerwehr haben den Unfallort gesichert, erklärt der Lübbener Stadtwehrführer Oliver Nopper auf LR-Nachfrage. Notfallseelsorger betreuen das Zugpersonal.

Suizid-Gefahr: Wie Sie Hilfe finden

Es gibt rund um die Uhr Hilfsangebote für Menschen, die sich in vermeintlich ausweglosen Situationen befinden. Hier finden Sie eine Übersicht der Rufnummern. Auch Online-Beratungsmöglichkeiten sind hier aufgeführt.
Wenn Sie sich selbst mit dem Gedanken der Selbsttötung tragen, können Sie zum Beispiel die Telefonnummer der Telefonseelsorge wählen. Der Anruf ist gebührenfrei.
Sie erreichen die Telefonseelsorge unter der Telefonnummer 0800/1110111 oder der Telefonnummer 0800/1110222.
Sie können sich auch per E-Mail an die Telefonseelsorge wenden. Dazu ist eine Registrierung auf der Website der Telefonseelsorge notwendig und Sie geben Ihre E-Mail-Adresse an. Die Telefonseelsorge weist darauf hin, dass Ihre Mailadresse in keinem Fall veröffentlicht wird und auch nicht von den Seelsorgern gesehen werden kann.
Zum E-Mail-Formular der Telefonseelsorge: online.telefonseelsorge.de/registrierung Mit einer solchen Registrierung per E-Mail ist auch eine Chatberatung bei der Telefonseelsorge möglich: online.telefonseelsorge.de
Eine Übersicht und Listen mit weiteren Beratungsangeboten führt die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention auf ihrer Website:
Für Kinder, Jugendliche oder deren Eltern gibt es besondere Hilfsangebote. Nummer gegen Kummer e.V. ist Mitglied im Deutschen Kinderschutzbund und hat zwei telefonische Beratungsangebote eingerichtet: das Kinder- und Jugendtelefon und das Elterntelefon. Die Hilfsangebote sind kostenlos, anonym und vertraulich.
Das Kinder- und Jugendtelefon ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/1110333 montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr zu erreichen. Das Elterntelefon ist unter der gebührenfreien Rufnummer 0800/1110550 von montags bis freitags, 9 bis 11 Uhr, sowie dienstags und donnerstags, 17 bis 19 Uhr, zu erreichen.
Mehr Blaulicht-Nachrichten zu Polizeieinsätzen, Feuerwehreinsätzen, Unfällen und Bränden in der Lausitz finden Sie auf der Themenseite Blaulicht auf lr.de.