Das Sportschießen ist bedauerlicherweise nur eine Randsportart und wird in der Öffentlichkeit daher nur beiläufig wahrgenommen. Dennoch erzielen die Schützen mitunter sensationelle Leistungen. So sorgten die Sportler der Schützengilde zu Lübben 1425/1990 abermals für großes Aufsehen. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte stiegen die Spreewälder in die 2. Bundesliga Ost auf. Gegen fünf andere ostdeutsche Teams setzte sich die Lübbener Luftgewehr-Mannschaft durch.

Lübbener treffen jetzt auf Konkurrenz aus Berlin, Dresden, Halle/Saale und Jüterbog

Das Relegationsduell ging über zwei Runden. Nach dem ersten Durchgang lagen die Lübbener noch auf dem dritten Rang.
Das zweite Schießen brachte schließlich die Entscheidung. Mit 3772 Gesamtringen sicherten sich die Lübbener Platz zwei und somit den direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga Ost.
Durch die herausragenden Leistungen von Svenja Graßmann (382 Ringe und 391 Ringe), Marie Blasek (384 und 383), Sören Schaff (377 und 379), Marvin Manig (373), Sebastian Kelle (373 und 369) sowie Sara Starik (361) beendete die Gilde das Relegationsschießen erfolgreich zu ihren Gunsten.
Ab dem Herbst trifft die Schützengilde zu Lübben nun auf die Konkurrenz aus Berlin, Dresden Halle/Saale und Jüterbog.
Nach 2016 konnte die Luftgewehr-Mannschaft aus der Kreisstadt damit den erneuten Aufstieg in die zweithöchste bundesdeutsche Wettkampfklasse feiern.