Unfall auf A13: Autobahn zwischen Mittenwalde und Ragow nach Sperrung wieder frei

Vorsicht, Unfall: Die Autobahn A13 war am Mittwochmorgen zwischen Mittenwalde und Ragow nach einem Unfall gesperrt. Was ist passiert? (Symbolbild)
Stefan Puchner (dpa)Die Autobahn A13 zwischen Dresden und Berlin war am Mittwochmorgen (15. November) in Fahrtrichtung Berlin zwischen den Anschlussstellen Mittenwalde und Ragow gesperrt. Dort waren zwei Pkw zusammengestoßen. Die Bergungsarbeiten dauerten nach dem Auffahrunfall bis weit in den Vormittag.
Wie die Pressestelle der Polizeidirektion Süd in Cottbus auf Anfrage informiert, war sie um 7.34 Uhr über den Verkehrsunfall informiert worden. Mehrere Anrufer alarmierten sowohl die Polizei als auch die Feuerwehr und machten unterschiedliche Angaben, so dass zunächst von mehreren Unfällen mit Personenschaden ausgegangen werden musste. Anrufer hatten von eingeklemmten Personen berichtet.
Feuerwehr mit acht Fahrzeugen
Kameraden der Feuerwehren aus Mittenwalde, Bestensee, Königs Wusterhausen, Ragow, Gallun und der Amtsfeuerwehren Dahme–Spreewald und Mittenwalde rückten mit insgesamt acht Fahrzeugen zur technischen Hilfeleistung aus. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es doch nur einen einzigen Auffahrunfall gegeben hatte.
Wie die Polizei auf Nachfrage erklärt, war keine der Personen in den beteiligten Fahrzeugen eingeklemmt. Zunächst wurde auch davon ausgegangen, dass niemand ernsthaft verletzt worden war. Beide Fahrzeugführer, eine 52–jährige Frau und ein 42–jähriger Mann, sind dann aber später doch in Krankenhäuser gebracht worden, für weitere Untersuchungen.
An den beiden Pkw entstand ein Sachschaden von etwa 11.000 Euro. Beide Autos mussten abgeschleppt werden. Mitarbeiter der zuständigen Autobahnmeisterei trafen gegen 8 Uhr vor Ort ein, die Abschleppfahrzeuge gegen 8.35 Uhr. Die Kraftfahrzeuge stauten sich zeitweise bis vor die Anschlussstelle Groß Köris. Inzwischen ist die Unfallstelle beräumt und die Sperrung der A13 konnte aufgehoben werden.

