Spende in Lieberose
: Mann (25) stirbt und lässt Frau mit zwei Kindern zurück

Pascal aus Lieberose stirbt mit 25 Jahren an einer Krankheit. Seine Frau bleibt mit einem Kleinkind und einem Baby zurück. Jetzt werden Spenden gesammelt.
Von
Diana Maltseva
Lieberose
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Pascal ist im Alter von 25 Jahren an einer schweren Krankheit gestorben. Seine Familie startet einen Spendenaufruf. (Symbolfoto)

Oliver Berg/dpa
  • In Lieberose starb Pascal mit 25 an einer schweren Krankheit – seine Familie sammelt Spenden.
  • Seine Frau Vanessa bleibt mit Hedwig (2) und Felix (knapp zehn Monate) zurück.
  • Krankheit begann nach dem 18. Geburtstag, später Autoimmunhepatitis und Lebertransplantation.
  • Im Sommer 2025 wurde transplantiert, doch Komplikationen führten zum Tod am 6. Juni 2026.
  • Ein Spendenaufruf auf gofundme läuft: Ziel 11.000 Euro, Stand 23. Juli zu 67 Prozent erreicht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Pascal, von seiner Familie und seinen Freunden liebevoll Calli genannt, hatte einen großen Wunsch: ein ganz normales Leben. Er wollte lieben, Vater sein, mit seiner Frau ein Zuhause schaffen und seine Kinder aufwachsen sehen. Doch dieser Wunsch wurde ihm viel zu früh genommen. Am 6. Juni 2026 verlor seine kleine Familie ihren Herzensmenschen - Vanessa ihren Ehemann, Hedwig und Felix ihren Papa. Pascal wurde nur 25 Jahre alt.

Zu lesen ist das auf der Spendenplattform gofundme, auf der Karina Pauling aus Lieberose einen Spendenaufruf veröffentlicht hat. 11.000 Euro sollen zusammenkommen, um die Familie zu unterstützen. Viele, darunter Robert Czaplinski, der Bürgermeister von Beeskow, haben den Spendenaufruf seitdem in sozialen Netzwerken geteilt.

Der schwere Weg von Pascal, so erfährt man, begann kurz nach seinem 18. Geburtstag. Damals erkrankte er am Pfeifferschen Drüsenfieber, ausgelöst durch das Epstein-Barr-Virus. Aus der Infektion entwickelte sich eine Autoimmunhepatitis, die seine Leber schwer schädigte. Eine Diagnose, die sein junges Leben von einem Tag auf den anderen veränderte. Doch Pascal habe sich davon nicht brechen lassen. Trotz der Krankheit wollte er nach vorn schauen, wollte Pläne schmieden, wollte Zukunft.

Lebertransplantation gab Pascal aus Lieberose Hoffnung

Im August 2023 heiratete er seine große Liebe. Gemeinsam trugen die beiden nicht nur Hoffnung, sondern auch schon ein kleines Wunder im Herzen – ein Kind war schon unterwegs. Mit Zuversicht und Lebensfreude bauten sie an ihrem Traum von einem gemeinsamen Leben.

Dazu gehörte auch ein eigenes Zuhause: ein älteres Haus, das sie mit viel Einsatz ausbauen wollten. Dafür nahmen sie einen Kredit auf. Mit großer Unterstützung der Familie schufen sie sich Schritt für Schritt ein Zuhause. Ein kleines Bad, eine Küche sowie Wohn- und Schlafbereich wurden fertig. Mehr brauchte es zunächst nicht. Kinderzimmer konnten warten.

Doch im Sommer 2025 verschlechterte sich Pascals Gesundheitszustand dramatisch. Kurz vor seinem 25. Geburtstag erhielt er eine Lebertransplantation. Für alle war das ein Hoffnungsschimmer, vielleicht sogar der Wendepunkt. Nur 20 Tage nach der Transplantation konnte Pascal, mithilfe noch die Nabelschnur seines kleinen Sohnes Felix durchschneiden. Ein Augenblick voller Glück, voller Staunen, voller Hoffnung. Für einen Moment schien es, als könne die junge Familie nun endlich aufatmen und in ihr Leben starten.

Alle glaubten, das Schlimmste sei jetzt überstanden. Doch es kam anders. Am 26. März musste Pascal erneut in die Charité nach Berlin. Wieder wurde gehofft und gekämpft. Doch nach vielen Komplikationen konnten die Ärzte sein Leben nicht mehr retten.

Familie von Pascal aus Lieberose startet einen Spendenaufruf

Zurück bleibt Vanessa, eine junge Mutter mit zwei kleinen Kindern. Hedwig ist zwei Jahre alt und Felix gerade einmal knapp zehn Monate. Zurück bleibt eine Frau, die in den vergangenen Monaten über sich hinausgewachsen ist. Mit Löwenkraft, unerschütterlicher Liebe und bewundernswerter Zuversicht ging sie täglich über ihre Grenzen.

Ein Wochenbett kam für sie nicht infrage. Stattdessen saß sie mit ihrem Baby bis zu viermal pro Woche stundenlang im Auto und fuhr vier Stunden in die Charité, wenn Pascal wieder um sein Leben kämpfte.

Zehn Tage nach dem Spendenaufruf sei viel passiert, schreibt die Tante von Pascal. „Ich bin tief berührt von der Unterstützung, die wir bereits erfahren durften“, schreibt sie. Vanessa stehe nun allein mit ihren beiden kleinen Kindern da und versuche, Schritt für Schritt einen neuen Alltag zu finden.

Zu wissen, dass so viele Menschen an sie denken und helfen möchten, gebe ihr in dieser schweren Zeit Kraft und Halt, geht aus der Nachricht hervor. „Ich danke euch von Herzen für jede Spende, jedes Teilen und jedes liebe Wort. Eure Unterstützung bedeutet dieser Familie unglaublich viel“.

Das Spendenziel wurde bereits zu 67 Prozent (Stand: 23. Juli 2026) erreicht. Wer Geld für die Familie spenden möchte, kann das online tun: https://www.gofundme.com/f/mit-25-aus-dem-leben-gerissen