Seit den Winterferien müssen die Buskinder der Jahn-Grundschule an der Haltestelle Frankfurter Straße in den Bus ein- und aussteigen. Denn weil die Einfahrt in die Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße gesperrt ist, kann die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS) nicht mehr bis zur sportbetonten Grundschule fahren. Seitdem sorgen sich Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder.

Denn die Haltestelle befindet sich direkt an der viel befahrenen B 87. Lkw und Pkw rollen keine zwei Meter vom Bushäuschen vorbei. Oft sind auch Radfahrer auf dem schmalen Fußweg unterwegs, auf dem nun auch die Kinder aus Hartmannsdorf oder Radensdorf warten, so schildert es ein Elternteil gegenüber der Lausitzer Rundschau. Deshalb hätten einige Eltern bereits entschieden, ihre Kinder zur Sicherheit selbst in die Schule zu fahren. Andere forderten Tempo-30-Schilder rund um die Bushaltestelle, wie es an anderen Schulen in der Stadt bereits üblich ist, und wandten sich mit ihren Sorgen an Bürgermeister Lars Kolan (SPD). Der versprach, binnen zwei Wochen eine Lösung zu finden.

Tatsächlich sind am 25. Februar die Tempo-30-Schilder zwischen Radensdorfer Weg und Bogenbrücke aufgestellt worden. Dies bestätigen das Straßenverkehrsamt des Landkreises und die Stadt. „Diese Geschwindigkeitsreduzierung gilt aus Gründen der Schulwegsicherheit für den Zeitraum der laufenden Baumaßnahmen“, heißt es vom Landkreis. „Ein kleines Erfolgserlebnis“, sagen die Eltern.