Rettungsdienst in LDS: Landkreis Dahme-Spreewald sucht Hilfe vom Land

Der Streit um die Finanzierung der Rettungsdienste ist noch nicht zu Ende. Der Landkreis Dahme-Spreewald und die Stadt Cottbus wollen nach eigenen Angaben mehr Unterstützung vom Land Brandenburg.
Philipp Schulze/dpa- LDS und Cottbus fordern mehr Unterstützung vom Land Brandenburg.
- Treffen mit Kommunalministerium am Mittwoch, 18. Februar 2026, in Potsdam.
- Landrat Sven Herzberger und OB Tobias Schick verlangen ein Machtwort.
- Krankenkassen zahlen trotz anerkannter Gebühren 2025 bislang nicht.
- Ausbleibende Millionen gefährden Haushalte; Regeln für 2026 fehlen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Streit um die Rettungsdienst-Abrechnungen im Land Brandenburg brauche es ein politisches Machtwort und die Unterstützung der Landesregierung. Das fordern der Landrat des Landkreises Dahme-Spreewald (LDS), Sven Herzberger, und der Cottbuser Oberbürgermeister, Tobias Schick, in einer gemeinsamen Mitteilung.
Am Mittwoch, 18. Februar 2026, gebe es demnach in Potsdam ein weiteres Treffen der Verwaltungsspitzen der Landkreise und der kreisfreien Städte mit dem Kommunalministerium.
„Wir erwarten ein Machtwort des Landes und die Bereitschaft, die Landkreise und kreisfreien Städte im Notfall mit Bürgschaften zu unterstützen und zu schützen. Unser Vertrauen in die gemeinsame Lösung ist erschöpft. Der derzeitige Stand verunsichert Patienten und führt zu einem Vertrauensverlust in die Krankenkassen, letztlich aber auch in die Landes- und Kommunalpolitik. Das kann so nicht bleiben“, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung.
Rettungsdienst-Kosten: Warten auf Geld von den Krankenkassen
Dahme-Spreewald und Cottbus/Chóśebuz hätten bislang trotz anerkannter Gebühren-Kalkulation für 2025 kein Geld von den Krankenkassen erhalten. Die Kassen hätten laut dieser gemeinsamen Mitteilung die Verständigung gegenüber dem Landkreis Dahme-Spreewald und Cottbus/Chóśebuz zwar bestätigt, seien aber Zahlungen schuldig geblieben. Die ausbleibenden Millionenzahlungen gefährdeten die Haushaltsdurchführung in den Kommunen.
Sowohl der Landkreis Dahme-Spreewald als auch die Stadt Cottbus/Chóśebuz hatten der Mitteilung zufolge den mit den Krankenkassen und der Landesregierung abgestimmten Verfahrensweg eingeschlagen. Zudem hätten sie auf ergänzende Hinweise und Nachfragen der Kassen reagiert.
Dennoch seien weder LDS noch die Stadt Cottbus/Chóśebuz in der Sache weitergekommen. Ähnlich gehe es den anderen Landkreisen und kreisfreien Städten im Land. Zudem stünden verlässliche Regelungen für die Abrechnungen im laufenden Jahr 2026 aus.
