Für rund drei Stunden ist der Bahnverkehr zwischen Cottbus und Berlin am Montagmittag zum Erliegen gekommen. Grund war ein „Personenschaden“ auf der Strecke (die RUNDSCHAU berichtete). Am Dienstag hat die Polizei nun weitere Details zum Fall bekanntgegeben.

Demnach erfasste ein Regionalexpress am Bahnhof Bestensee einen 30-jährigen Mann. „Der Mann wurde dabei tödlich verletzt“, berichtet Polizeisprecher Torsten Wendt. Offen ist noch, wie es dazu kommen konnte. „Nach derzeitigen Erkenntnissen ist von einem tragischen Unfall oder einem Suizid auszugehen“, so Wendt.

Die 137 Fahrgäste im Zug blieben unverletzt und stiegen in einen Ersatzzug um. Der Zugverkehr wurde gegen 14.45 Uhr wieder freigegeben.