Am Montagabend, 27. Juli, erfasste kurz vor 20 Uhr im Königs Wusterhausener Ortsteil Zeesen (Dahme-Spreewald) ein aus Cottbus kommender Regionalexpress 2 der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (Odeg) eine Person. Diese erlag noch am Unfallort den schweren Verletzungen. Das bestätigt Michael Spieß, Sprecher der Bundespolizei, gegenüber der RUNDSCHAU. Im Zug in Richtung Wittenberge waren nach Angabend der Leitstelle Lausitz 169 Reisende sowie das Personal der Odeg unterwegs. Diese mussten von Rettungskräften der Feuerwehren aus der näheren Umgebung aus dem Zug evakuiert werden.
Von den Reisenden und vom Odeg-Personal wurde niemand verletzt. Sie wurden nach Angaben der Leitstelle Lausitz mit Bussen zum nächstgelegenen Bahnhof nach Königs Wusterhausen zur Weiterfahrt gebracht. Der Zugverkehr zwischen Cottbus und Berlin musste am Montagabend vorübergehend in beide Richtungen komplett unterbrochen werden. Der Polizeieinsatz dauerte bis circa Mitternacht, teilt Polizeisprecher Ralph Meier am Dienstagmorgen auf Rundschau-Nachfrage mit. Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks dauern noch an. Ein Suizid sei jedoch nach derzeitigen Stand nicht auszuschließen. Die Odeg hat den Fahrbetrieb des RE2 auf der Strecke inzwischen wieder aufgenommen.