Odeg Regionalexpress RE 2 Wittenberge Cottbus
: 39-Jähriger bedroht auf Zugfahrt nach Cottbus mehrere Reisende mit Messer

Ein 39-jähriger lief am Dienstagnachmittag, 30. November, im Zug von Wittenberge nach Cottbus schreiend umher und bedrohte mehrere Reisende mit einem Messer. Einem 17-Jährigen stahl er den Rucksack.
Von
sme
Halbe/Brand/Cottbus
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Der Regionalexpress 2 der Odeg nach Wittenberge über Berlin steht am Cottbuser Hauptbahnhof. Als der Zug am Dienstag, 30. Dezember, in die entgegengesetzte Richtung nach Cottbus unterwegs war, bedrohte ein Mann mehrere Reisende mit einem Messer. (Archivaufnahme)

Michael Helbig

Auf der Zugfahrt des RE 2 der Odeg von Wittenberge nach Cottbus, hat am Dienstagnachmittag, 30. November, ein 39-jähriger Mann mehrere Reisende mit einem Messer bedroht. Darüber informiert die Pressestelle der Bundespolizeidirektion Berlin.

Gegen 16.45 Uhr lief der 39-Jährige lauthals schreiend im RE 2 umher, drohte mehreren Fahrgästen mit einem Messer und beleidigte die Reisenden. Einem 17-Jährigen entwendete er den Rucksack, nachdem er auch ihn mit dem Messer bedroht hatte. Am Bahnhof Brand verließ der in Berlin wohnhafte Mann dann den Zug und verließ den Bahnhof.

Das hat Polizei bei dem Mann gefunden

Alarmierte Einsatzkräfte der Brandenburger Polizei und der Bundespolizei nahmen ihn am Bahnhof Brand vorläufig fest, als er wieder dahin zurückkehrte. Bei der Festnahme leistete der 39-jährige erheblichen Widerstand.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Jagdmesser, mehrere Tütchen mit betäubungsmittelähnlichen Substanzen. Den Rucksack des 17-Jährigen stellten die Beamten sicher.

39-Jähriger versuchte Polizisten zu bespucken

Die Bundespolizisten brachten den Mann zum Bundespolizeirevier nach Cottbus. Auch während der Fahrt leistete er erheblichen Wiederstand, beleidigte und bedrohte fortlaufend die Einsatzkräfte und versuchte diese zu bespucken.

Aufgrund gesundheitlicher Probleme brachten Rettungskräfte den 39-Jährigen zur ärztlichen Versorgung in ein örtliches Krankenhaus. Dort erfolgte nach Entscheidung der Staatsanwaltschaft eine Bewachung des Mannes durch die Bundespolizei und eine Blutprobenentnahme unter anderem zur Alkoholwertbestimmung.

Reisende mussten in Cottbus ins Krankenhaus

Mehrere Reisende erlitten durch den Vorfall in der Bahn einen Schock und kamen nach Ankunft des Zuges in Cottbus ins Krankenhaus. Ein Bundespolizist, den der 39-Jährige durch den Handschuh in die Hand biss, musste ebenfalls ärztlich versorgt werden. Der Beamte konnte den Dienst fortsetzen.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung sowie wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen gegen den Berliner ein und entließ ihn am heutigen Nachmittag aus dem Gewahrsam.

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