Notfall am Flughafen BER
: Vogelschlag zwingt Easyjet-Flugzeug zur Umkehr

Ein Flugzeug vom Flughafen BER stößt mit einem Vogel zusammen. Der Pilot entschließt sich zur Umkehr. Bevor das Flugzeug zum BER zurückkehrte, kreiste es über Brandenburg.
Von
Till Eichenauer
Schönefeld
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ARCHIV - 13.05.2024, Brandenburg, Schönefeld: Ein Airbus A320 (Registrierung G-EZUT) der Fluggesellschaft EasyJet fliegt vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) kommend nahe Waltersdorf nach dem Start die sogenannte Hoffmannkurve. (zu dpa: «Billigflieger Easyjet verdient deutlich mehr») Foto: Soeren Stache/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein EasyJet-Flugzeug nahe dem Flughafen BER. Ein ähnliches Flugzeug wurde nun zur Umkehr gezwungen. (Symbolbild)

Soeren Stache/dpa
  • Easyjet-Flug BER–Burgas kehrte nach Vogelschlag kurz nach dem Start um.
  • Die A320 kreiste über Brandenburg und landete gegen halb acht sicher in BER.
  • Laut BER handelte es sich um eine Sicherheitslandung – keine Gefahr für Insassen.
  • Feuerwehren der Umgebung wurden routinemäßig zu „Luftnot groß“ alarmiert.
  • Ähnliche Vorfälle gab es im April 2026 und im Juli 2025 mit Sicherheits- bzw. Notlandung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gegen 6 Uhr morgens startet eine Easyjet-Maschine am Flughafen BER in Richtung Burgas in Bulgarien. Jedoch kollidiert das Flugzeug vom Typ A320 bereits gegen 6.15 Uhr, kurz nach dem Start, in der Luft mit einem Vogel. Wie der Flughafen mitteilt, entschied sich der Pilot daraufhin zur Umkehr.

Die aufgezeichnete Flugroute des Fliegers zeigt, wie die Maschine eine übliche Startroute über Königs Wusterhausen nahm, dann aber nach Westen abdreht und in einem Bogen über Teupitz in Richtung Luckenwalde flog. Dort machte die Maschine fünf etwa 15 Kilometer weite Kreise, bevor sie von Westen wieder zum BER zurückkehrte.

„Die Maschine landete gegen halb acht wieder sicher am Flughafen und rollte selbstständig zu ihrer Parkposition. Für die Passagiere und die Besatzung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr“, sagt Dennis Dobrowolski, Pressesprecher des BER, auf Anfrage.

Feuerwehren rund um den BER zu Sicherheitslandung gerufen

Bei dem Manöver handelte es sich laut Flughafen um eine sogenannte Sicherheitslandung, die eingeleitet wird, um mögliche technische Auffälligkeiten überprüfen zu lassen und potenzielle Schäden am Flugzeug zu vermeiden. Sie unterscheidet sich von einer Notlandung, bei der eine unmittelbare Gefährdung für die Insassen oder das Flugzeug besteht, so BER-Sprecher Dobrowolski.

Der Flugdatendienst "Flightradar24" zeigt die Route des Easyjet-Flugzeugs.

Der Flugdatendienst "Flightradar24" zeigt die Route des Easyjet-Flugzeugs.

Till Eichenauer/Screenshot von flightradar24.com

Dennoch wurden, wie in solchen Fällen üblich, auch verschiedene Rettungskräfte der Umgebung wegen „Luftnot groß“ alarmiert, wie es in der Feuerwehrsprache heißt. Darunter unter anderem die Freiwilligen Feuerwehren aus Königs Wusterhausen, Zeesen, Zernsdorf, Eichwalde, Bestensee, Schulzendorf und Zeuthen.

Zuletzt kam es am BER im April 2026 zu einem ähnlichen Fall, als eine Ryanair-Maschine aus Rumänien einen technischen Defekt feststellte und ebenfalls eine Sicherheitslandung machte. Eine echte Notlandung wegen Vogelschlags gab es im Juli 2025, als ein EasyJet-Flugzeug kurz nach dem Start umkehren musste, weil ein Triebwerk beschädigt war. In beiden Fällen wurden ebenfalls die Feuerwehren der Umgebung alarmiert.