: Das ist der Naturschutz-Masterplan aus dem Spreewald
Mit der Rinderzucht Geld verdienen und trotzdem Naturschutz und Biodiversität unterstützen? Bei einem Landwirt in Lübben geht es zusammen. Im Demonstrationsbetrieb hilft ein Berater beim Optimieren der Projekte und zeigt Förderprogramme auf. Wie lautet der Masterplan?
Blumen und Kräuter statt Getreide. Blühstreifen sieht sich die Gruppe auf einem Acker hinter Lübben an.
Katrin Kunipatz
Kornblumen, Mohn und Kamille blühen zwischen Weizenähren auf einem Acker nahe Lübben an der B 87.
Katrin Kunipatz
Kornblumen, Mohn und Kamille blühen zwischen Weizenähren auf einem Acker nahe Lübben an der B 87.
Katrin Kunipatz
Mohnblumen soweit das Auge blickt. Tatsächlich wächst auf diesem Acker nahe Lübben an der B 87 Weizen.
Katrin Kunipatz
Mit der Zucht von Fleischrindern verdient die Muri GmbH in Lübben ihr Geld. Die Naturschutzmaßnahmen sind zusätzliche Projekte.
Katrin Kunipatz
Ein Frosch im Graben.
Katrin Kunipatz
Bei der Rundfahrt erklärt Muri-Geschäftsführer Jürgen Piesker wie die moorschonende Stauhaltung funktioniert und welche Vorteile sie bringt.
Katrin Kunipatz
Naturschutz bedeutet nicht zwangsläufig Handarbeit. Bei der Muri GmbH kommt bei der Heuernte selbstverständlich Technik zum Einsatz. Nur sind die Maschinen ganz bewusst leichter und kleiner.
Katrin Kunipatz
Gregor Kablitz erklärt den Vorteil ungemähter Grabensäume.
Katrin Kunipatz
Ein extrem breiter Blühstreifen ist für Vögeln und Kleinsäugern das ganze Jahr über Rückzugsraum. Vor allem aber, wenn die angrenzenden Felder abgeerntet werden.
Katrin Kunipatz
Lämmersalat gehört zu den schützenswerten Ackerunkräutern. Gedeiht er, profitieren auch andere Pflanzen- und Tierarten von den Bedingungen in diesem Lebensraum.
Katrin Kunipatz
Auf sauren, nährstoffarmen Böden findet der Lämmersalat gute Bedingungen. Gregor Kablitz hat auf einem Schlag mit niedriger Ackerzahl Pflanzen gefunden.
Katrin Kunipatz
Gespinstmotten haben diesen Weißdorn eingesponnen. Ärgerlich findet es Naturschutzberater Gregor Kablitz nicht. Die Raupen der Motte sind Nahrung für Vögel. Die Hecke selbst bietet auch als Totholz Lebensraum für andere Tiere.