(asd) Das Kinderfest der Gemeinde Märkische Heide ist sicherlich eines der größten in der Lausitz. Was dem Nachwuchs am Sonntag in Pretschen wieder geboten wurde ist aller Ehren wert. Attraktive Angebote so weit das Auge reicht. Dem Verein „Mroscina“ als Ausrichter des Fests gelingt es mit Unterstützung weiterer Vereine in Pretschen immer wieder, interessante Akteure zu gewinnen. „Das ist schon eine große Herausforderung“, sagt Vereinschefin Ilka Paulick. Doch die große Resonanz entschädigt für die Mühen. Gefühlt kommen jedes Jahr mehr Eltern und Großeltern mit ihren Sprösslingen nach Pretschen.

Der Ortsteil war jetzt zum zehnten Mal Gastgeber des Kinderfests der Gemeinde. Das Fest fand zum 13. Mal statt. „Es ist schön zu sehen, wie gut es sich entwickelt hat“, sagt Dieter Freihoff (SPD). Der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Märkische Heide bezeichnet sich als geistigen Vater der Veranstaltung. Ziel war es, ihm zufolge, „etwas für die Kinder zu machen“. Das hat sich weit über die Region herumgesprochen. Besucher kommen auch aus anderen Landkreisen.

Im Pretschener Ortskern und auf dem Gutshofs lockten zahlreiche Stationen locken den Nachwuchs. Die Mitmachexperimente des „Neugier-Express“ waren einer der Knaller. Wie funktioniert eigentlich Physik? Die Kinder durften es spielerisch ausprobieren. Die Eisenbahn etwa fährt nur mit Strom. Und der muss erzeugt werden. Also rauf aufs Rad und losgestrampelt. Auch Laborexperimente waren möglich – Wissenschaft kindgerecht aufbereitet.

Sogar sportlich ging es zu: Die Kinder-Olympiade war gut besucht. Je länger das Kinderfest dauerte, umso mehr geschminkte Mädchen und Jungen waren auf dem Festgelände unterwegs. Jetzt aber schnell in die Foto-Box und die Bemalung festgehalten.

Wer Lust hatte, konnte auch das mobile Planetarium besuchen. Oder er schaute beim Puppentheater „Märchenpalast“ vorbei. Der Pretschener Kinderland- und Freizeittreffverein hatte erneut seine Matsch- und Spielinsel aufgebaut. Ein Eldorado für die Knirpse.