Mehrere Feuerwehren aus dem Unterspreewald wurden in der Nacht zu Mittwoch wegen eines Unfalls auf der Autobahn 13 zwischen Staakow und der Anschlussstelle Baruth alarmiert. Dort war in Fahrtrichtung Berlin ein polnischer Kleintransporter von der Fahrbahn abgekommen, durchbrach einen Wildschutzzaun und prallte nach Informationen der Polizeidirektion Süd gegen einen Baum. Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde anschließend verletzt ins Krankenhaus gebracht. Das berichtet die Leitstelle Lausitz. Die Autobahn musste gegen 2:30 Uhr für die Rettungs- und Bergungsarbeiten für rund eine Stunde voll gesperrt werden. Gegen 6 Uhr konnte die Autobahn wieder komplett freigegeben werden. Die genaue Unfallursache ist nach Polizei-Angaben noch offen, Fremdverschulden wird aber ausgeschlossen.

Kreis Oberspreewald-Lausitz informiert über schärfere Corona-Regeln

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz drohen schärfere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Situation in dem Südbrandenburger Kreis, der landesweit Corona-Hotspot ist, spitzt sich seit Tagen zu. Am Mittwoch will der Kreis gemeinsam mit dem Klinikum Niederlausitz über die aktuelle Corona-Lage informieren und weitere Maßnahmen ankündigen. Aktuell sei nicht damit zu rechnen, dass sich das Infektionsgeschehen kurzfristig entspanne, hieß es vom Kreis vorab. Vor diesem Hintergrund steige die Notwendigkeit, das Infektionsgeschehen mit weitreichenderen Maßnahmen deutlich abzumildern.
Am Dienstag war die Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner auf den Höchstwert von 450,76 gestiegen. Allein von Montag zu Dienstag wurden nach Angaben des Kreises 142 neue Corona-Fälle registriert. Das Klinikum befindet sich nach eigenen Angaben an seiner Kapazitätsgrenze. Seit Samstag sucht die Einrichtung öffentlich nach Helfern, um handlungsfähig zu bleiben.

Mittwoch startet regnerisch in der Region

Am Mittwoch kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) zwischen der Prignitz und der Elbe-Elster-Region bis zum Mittag stark bewölkt sein und wieder vereinzelt etwas regnen. Für den Rest kündigen die Wetterexperten teils heiteres, teils wolkiges und trockenes Wetter an. Die Höchstwerte liegen zwischen drei und sieben Grad. In der Nacht zum Donnerstag von der Uckermark bis zum Spreewald gering bewölkt, später teils neblig-trüb. Tiefstwerte zwischen +2 und -2 Grad, erhöhte Glättegefahr.