Corona ist nicht die einzige Krise, die Menschen umtreibt. Spreewälder schlagen ernste Töne an, wenn es um Klimaschutz geht. Der Protest verlagert sich lausitzweit ins Internet – und mündet ganz konkret in eine Handlung.
Plakat malen, aufhängen, Foto machen, hochladen - fertig. Der Klimastreik geht online, wird dabei aber nicht weniger wirksam. Thomas Fischer aus Lübben war einer von mehr als 87.000 Streikenden mit gut 15.000 Transparenten, die beim Netzstreik fürs Klima mitwirkten.
Anne Kienappel
Mit einer gemeinsamen Petition wollen BUND und Nabu die Stadt Lübben bewegen, den Klimanotstand auszurufen. Das Klimaschutzkonzept soll überarbeitet und alle Entscheidungen in Bezug auf ihre Klimafreundlichkeit überprüft werden. Anne Kienappel von der Naturschutzjugend und Thomas Liebsch vom BUND stehen gemeinsam mit Arnulf Weingardt vom Nabu und anderen hinter der Initiative.
Ingvil Schirling
Mit diesem Plakat und der Aufforderung, die Zukunft zu retten - nicht die Vergangenheit, nahmen Lübbener am Netzstreik fürs Klima teil. Konkret im Spreewald weisen sie auch auf den aktuellen Wassermangel hin, der nach der langen Trockenheit an diesem Fließ mit dem abgesunkenen Wasserspiegel gut zu erkennen ist.