Kanalbruch in Lübben
: Nach der Havarie – Stadt plant Maßnahmen für die Zukunft

Nach einem Kanalbruch in Lübben sollten schnell Maßnahmen zur Schadensregulierung eingeleitet werden. Wie ist der Stand? Und was die Stadt plant, damit so etwas nicht noch einmal passiert.
Von
Terence Lee
Lübben
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Baustellen-Schilder: ARCHIV - 09.04.2024, Sachsen, Leipzig: Schilder warnen vor einer Baustelle. (zu dpa: «Immer wieder Diebe auf Dresdner Großbaustelle») Foto: Jan Woitas/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Vor einigen Tagen hatte die Stadt Lübben einen Regenwasserkanalbruch gemeldet. Es gab große Einschränkungen auf Straßen und Gehwegen.

Jan Woitas/dpa

Ein Kanalbruch in Lübben hatte vor wenigen Tagen für größere Einschränkungen für Fußgänger und im Straßenverkehr gesorgt. Inzwischen sind die Schäden größtenteils behoben.

Die ausgelaufenen Wassermassen waren noch am Tag der Havarie am 30. Juli 2024 abgepumpt worden. Einbruchstellen im Gehwegbereich seien bereits beseitigt beziehungsweise abgesichert, heißt es in der Stadtverwaltung.

Stadt leitet Sofortmaßnahmen ein

Kurz nach der Havarie hatte die Stadt Sofortmaßnahmen eingeleitet, um die Schäden zu beheben und die Sicherheit der Anwohner zu gewährleisten. Die Kreuzung Blumenstraße und Eschenallee sowie die Straße Am Güterbahnhof waren betroffen, als der Regenwasserkanal plötzlich geborsten war. Dies führte zu punktuellen Einbrüchen auf Gehwegen und Straßen, die teilweise gesperrt werden mussten.

Nach der Havarie war eine Hochleistungspumpe in einem neu errichteten Schacht installiert und in Betrieb genommen worden, um die anfallenden Wassermassen temporär abzupumpen. Insbesondere Kühlwasser aus einer nahe gelegenen Fabrik hatte für einige Probleme gesorgt. „Die Ableitung der anfallenden Kühlwassermengen aus der Konservenfabrik musste koordiniert werden“, erklärt eine Stadtsprecherin.

Eine Fachfirma hatte am Tag nach der Havarie eine Absperrung errichtet, um die Gefahrenstellen im gesamten Gehwegbereich zu sichern. Die Einbruchstellen im Gehwegbereich wurden anschließend verfüllt.

Zukunftssichere Maßnahmen geplant

Die Stadtverwaltung arbeitet unter Hochdruck daran, zukünftige Vorfälle dieser Art zu vermeiden, heißt es aus der Stadtverwaltung. Ein Konzept zur Vorbeugung solcher Havarien liegt demnach bereits vor. Geplant ist eine Trassenverlegung des neu zu errichtenden Regenwasserkanals in den gegenüberliegenden Gehwegbereich, abgestimmt mit der unteren Wasserbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald. Eine Bauberatung vor Ort fand am 1. August statt, um die anstehenden Maßnahmen und den Terminplan festzulegen.