Der Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz zwischen Jüterbog und Frankenförde ist gelöscht. Das teilt der Landkreis Teltow-Fläming mit.

Großschadenslage bei Jüterbog ist beendet

Landrätin Kornelia Wehlan und die Technische Einsatzleitung vor Ort haben am Sonntagabend entschieden, die Großschadenslage ab 21 Uhr für beendet zu erklären.

Mit dieser Entscheidung geht die Zuständigkeit für die weitere Brandbekämpfung und -beobachtung zurück an die Stadt Jüterbog und die Gemeinde Nuthe-Urstromtal, so der Landkreis. Die Sperrung der Kreisstraße 7218 zwischen Frankenförde und Felgentreu ist am Montagvormittag aufgehoben worden.

Landrätin dankt Einsatzkräften beim Großbrand bei Jüterbog

Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) dankt den vielen freiwilligen und hauptamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und Kreiswehren aus dem ganzen Land Brandenburg. „Diese haben den Hauptteil der Arbeit bei der Brandbekämpfung und der Sicherung der Ortschaften gehabt. Die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer, insbesondere der umliegenden Ortschaften und Firmen und der weitere Hilfsdienste, wie das Technische Hilfswerk, die Johanniter, das DRK und die örtliche Forst haben mit Ihrem Tun zum Erfolg entscheidend beigetragen“, so Wehlan. Danke wolle sie auch für die Unterstützung durch Landes- und Bundeseinrichtungen, Landes- und Bundespolizei und Bundeswehr. Die hatte mithilfe von Panzern Schneisen in den Wald geschlagen.

Glutnester im Wald bei Jüterbog erfolgreich bekämpft

Einsatzkräfte hatten am Sonntag noch Glutnester bekämpft. Nach Angaben des Kreises waren am Sonntagmittag 164 Einsatzkräfte mit 31 Fahrzeugen vor Ort.

Die Einsatzkräfte kämpften seit einer Woche gegen den Großbrand. Dabei kamen auch Löschhubschrauber zum Einsatz. Jüngsten Messungen zufolge sind etwa 774 Hektar Fläche von dem Waldbrand betroffen gewesen. Das entspricht mehr als 1000 Fußballfeldern.