Lübbens Kämmerin Marita Merting sieht im Moment keine Notwendigkeit, um einen Nachtragshaushalt zu erarbeiten. Finanziell seien bis zum Stichtag 30. April keine dramatischen Auswirkungen der Corona-Pandemie spürbar gewesen. Zwar liege das Gewerbesteueraufkommen unter dem geplanten Ansatz. Die fehlende Einnahme werde aber durch geringfügig höhere Schlüsselzuweisungen ausgeglichen. Außerdem habe die Stadt Lübben für Personal sowie Sach- und Dienstleistungen bis zum Stichtag weniger ausgegeben als geplant, so die Kämmerin.
Klar ist ebenfalls schon jetzt, dass nicht alle geplanten Baumaßnahmen umgesetzt werden und deshalb die eingeplanten Gelder und Fördermittel nicht ausgegeben werden. Die nicht abgerufenen Mittel könnten für den Neubau der Kita in der Jahnstraße verwendet werden, so Merting. Nach der Vorstellung des Projekts soll das Gebäude rund 5,15 Millionen Euro kostet. Das ist doppelt so viel, wie ursprünglich geplant. Diese Veränderung müsse in einem Nachtragshaushalt geregelt werden, so die Kämmerin. Dann könne auch die Summe der Überträge aus dem vergangenen Jahr reduziert werden, um mehr Transparenz zu erreichen. Entsprechendes muss nun vorbereitet werden.