Im Grün der Bäume sollten sich jetzt zum Herbstbeginn die ersten gelben oder roten Blätter zeigen. Doch während die Ahornbäume entlang der Lübbener Hauptstraße noch grün belaubt sind, ist ein Baum vor der Sparkasse schon völlig kahl. Irgendwann im Jahr muss er einige Blätter getrieben haben, doch die hängen jetzt nur noch vertrocknet und zusammengerollt an den Zweigen. Ganz offensichtlich ist dieser Baum abgestorben. Diesen Eindruck bestätigt auch Christina Resag, beim Baubetriebshof der Stadt Lübben Produktverantwortliche für öffentliches Grün. Woran es liegt, kann sie nach der äußerlichen Sichtung nicht beurteilen. „Es gibt immer mehr Krankheiten, die Bäume befallen“, sagt sie. Außerdem der Ahorn empfindlicher als beispielsweise Linden. Im November soll der abgestorbene Ahorn ausgetauscht werden. Es sei nicht der erste, so Resag. Entlang der Hauptstraße sind bereits drei Bäume ausgetauscht worden. Auch in diesen Fällen seien in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde Linden gepflanzt worden.
Anders verhält es sich mit der ebenfalls recht trostlos aussehenden Eiche nahe der Spreelagune. Der Baum sei gerettet worden, erklärt Resag. Die Eiche wäre sonst im Zug der Baufeldfreimachung gefällt worden. Gesichert mit Gurten sollte sie nun auf der Grünanlage weiter wachsen. Grüne Blätter gibt es an der Krone jedoch nicht, aber direkt am Stamm hat die Eiche begonnen, neu auszutreiben. Sie hat also Wurzeln geschlagen und wird deshalb am Standort bleiben können.
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