
Gedenken in Lieberose: Deshalb wurde die KZ-Gedenkstätte jetzt ein zweites Mal eingeweiht
Nach zähem Kampf um Fördermittel für die Sanierung ist das Mahnmal gegen Faschismus und Krieg in Lieberose ein zweites Mal eingeweiht worden. Warum die Gedenkstätte so wichtig ist und welche Schicksals-Spuren bis nach Hollywood führen.

Peter Kotzan (l.) erinnerte an die Gräuel im KZ Lieberose, einer Außenstelle des Konzentrationslagers Sachsenhausen. Seit 40 Jahren wird dort aktive Recherche- und Erinnerungsarbeit betrieben. Um die Sanierung war jahrelang gekämpft worden. Die Gehilfe im Zentrum des Bildes verdeutlicht, warum die Renovierung dringend nötig war: Unter anderem die Stufen zum erhöht liegenden Ringgrab bröckelten. Die Stätte wird aber auch von vielen älteren Angehörigen der dort ermordeten Menschen besucht. Mit der nun erzielten Sicherheit ist auch ein Stück Zukunft der Gedenkstätte geklärt.
Peter Kotzan