Der Kreitag Dahme-Spreewald hat in seiner jüngsten Sitzung den Weg für den Heideradweg freigemacht. Entlang der alten Gleistrasse von Cottbus und Frankfurt (Oder) über Grunow soll der insgesamt 23 Kilometer lange Radweg quer durch die Lieberoser Heide führen.

Der Grunderwerb am Heideradweg kann beginnen

Er gehört zum INA-Projekt, dessen Umsetzung der Landkreis Spree-Neiße übernommen hat. Auch der Landesbetrieb Forst habe seine Zustimmung signalisiert, erklärt Olaf Lalk, 1. Beigeordneter des Spree-Neiße-Kreises.

Damit können demnächst die nötigen Kaufverträge für den Grunderwerb geschlossen werden. Die Verhandlungen – unter anderem mit dem Energiekonzern Leag – seien bereits gut vorangekommen. Ein Planungsbüro ist ebenfalls schon ausgesucht. Es soll demnächst untersuchen, welche schützenswerten Arten im Baugebiet leben, umgesiedelt werden müssen und wo Ersatzmaßnahmen nötig sind, so Lalk.

Aufgrund der umfangreichen Vorbereitung rechnet er nicht mehr in diesem Jahr mit einem Baubeginn. Ziel sei es in diesem Jahr, frühestens im Oktober, die auf dem nicht mehr genutzten Bahndamm gewachsenen Bäume abzusägen und so Baufreiheit zu schaffen.

Der Heideradweg muss Ende 2021 fertig sein

Der Radweg selbst, von dem sich sieben Kilometer im Spree-Neiße-Kreis und 16 Kilometer im Dahme-Spreewald-Kreis befinden, muss bis zum 31. Dezember 2021 fertig sein. So schreiben es die Förderbedingungen des Bundesumweltministeriums vor. Rund 5,5 Millionen Euro werden für den Heideradweg bereitgestellt.

Die Projektleitung liegt in diesem Fall bei Spree-Neiße. Dahme-Spreewald kümmert sich um die Umsetzung des Aussichtsturms und die Wegeführung in der Lieberoser Heide.