Spreewaldklinik auf Sat.1
: Nicht nur Lübben als Kulisse – das sind die Drehorte der Serie

TV-Sender Sat.1 ist stolz darauf, dass „Die Spreewaldklinik“ tatsächlich dort produziert wird, wo sie auch spielt. Das sind die Drehorte der Serie in und um Lübben.
Von
Jana Klisch
Lübben
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„Die Spreewaldklinik“ startet am Montag, 30. Juni

Derzeit ist die zweite Staffel von „Die Spreewaldklinik“ auf Sender Sat.1 und der Streamingplattform Joyn zu sehen. Viele Aufnahmen entstanden tatsächlich im Spreewald – wo genau?

SAT.1/obs/dpa
  • Die Serie „Die Spreewaldklinik“ wird in Lübben und Umgebung gedreht – echte Klinik als Kulisse.
  • Staffel 2 läuft seit Juni 2025 auf Sat.1 und Joyn, mit neuen Drehorten in Berlin-Tempelhof.
  • Lübben bleibt zentral: Marktplatz, Paul-Gerhardt-Kirche und Natur des Spreewalds als Bildmotive.
  • Wichtige Schauplätze: Menkes Haus nahe Schlossinsel, Bar „Sägewerk“, Datsche am Teupitzer See.
  • Logistikproblem: Krankenhaus-Szenen teils ausgelagert, Außenaufnahmen aber weiter in Lübben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Die Spreewaldklinik“ ist nicht nur der Titel der beliebten Vorabendserie auf Sat.1. Nein, die Spreewaldklinik gibt es wirklich: Sie steht knapp zwei Kilometer vom Stadtzentrum entfernt in Lübben und gehört zum Klinikum Dahme-Spreewald. Das 181-Betten-große Krankenhaus ist auch tatsächlich Schauplatz für „Liebe, Geheimnisse und Hoffnung“, wie es im Vorspann der Serie heißt. Denn ein Großteil der Dreharbeiten fand wirklich hier statt.

Wo sonst noch im Spreewald gefilmt wurde – ein Überblick über die wichtigsten Drehorte der „Spreewaldklinik“ auf Sat.1.

„Spreewaldklinik“ auf Sat.1 – Ortswechsel in Staffel zwei

Nachdem die erste Staffel der Krankenhausserie um die junge Ärztin Dr. Lea Wolff (gespielt von Sina-Valeska Jung) die Zuschauer 2024 erfolgreich an die Bildschirme fesselte, ist seit Juni 2025 die zweite Staffel der „Spreewaldklinik“ zu sehen. Sie läuft immer wochentags um 19 Uhr auf Sat.1, außerdem auf der Streaming-Plattform Joyn.

Auch in der Fortsetzung der Serie steht wieder die junge Ärztin Lea im Mittelpunkt. Um ihre Tochter zu suchen, die sie als Jugendliche zur Adoption freigeben musste, nimmt sie eine Stelle in der „Spreewaldklinik“ an. Dort entpuppt sich die angehende Krankenschwester Nico Menke (Isabel Hinz) nicht nur als Leas verschollene Tochter. In ihrem Kollegen Dr. Erik Behrens findet die Ärztin auch ihre große Liebe.

Während die erste Staffel der „Spreewaldklinik“ noch im „echten“ Dahme-Spreewaldklinikum in Lübben gedreht wurde, dient in der zweiten Staffel ein leerstehender Gebäudetrakt des Wenckebach-Klinikums in Berlin-Tempelhof als Kulisse. Warum der Ortswechsel?

Dreharbeiten für Krankenhaus-Szenen in der echten Spreewaldklinik

„Die logistischen Herausforderungen für den Seriendreh während des laufenden Klinikbetriebs waren in der echten Spreewaldklinik einfach zu groß“, teilt Sender Sat.1 mit. Dennoch bleibt das Produktionsteam dem Lübbener Krankenhaus treu – schließlich sei es „ein Alleinstellungsmerkmal für die Serie, dass ‚Die Spreewaldklinik‘ auch wirklich dort produziert wird, wo sie auch tatsächlich spielt“, betont Sat.1-Senderchef Marc Rasmus. Frei nach dem Motto: Wo „Spreewaldklinik“ draufsteht, ist auch „Spreewaldklinik“ drin.

Darum wird das echte Krankenhaus in Lübben auch in Staffel zwei für Außenaufnahmen genutzt. Auch die Cafeteria, die immer wieder Treffpunkt des Ärzteteams ist, befindet sich in der echten Klinik.

Die Spreewaldklinik Lübben ist Teil des Klinikums Dahme-Spreewald.

Klinikum Dahme-Spreewald heute

Die echte „Spreewaldklinik“ steht in Lübben und ist Teil des Klinikums Dahme-Spreewald. Sie dient als Kulisse für die gleichnamige Sat-1-Serie. (Archivfoto)

Klinikum Dahme-Spreewald

Nach wie vor spielt auch Lübben eine zentrale Rolle in „Die Spreewaldklinik“ – auch, wenn der Ort in der Serie den erdachten Namen Börnow trägt. So sind beispielsweise der Lübbener Marktplatz, aber auch die Paul-Gerhardt-Kirche mit dem Denkmal des Liederdichters oder Luftaufnahmen der Kreisstadt wiederkehrende Bildmotive. Aber auch die idyllische Natur des Spreewalds wird regelmäßig in Szene gesetzt. Mit ihren verwunschenen Wäldern, romantischen Seen und verschlungenen Fließen ist sie der Gegenentwurf zum hektischen Klinik-Alltag.

Idyllisches Lübben – Hier steht das Haus von Familie Menke aus „Die Spreewaldklinik“

In und um Lübben befinden sich aber noch weitere Drehorte der Sat.1-Serie. So steht etwa das Wohnhaus von Leas Tochter Nico, ihrem Vater Paul Menke (Daniel Scholz) und ihrer Stiefmutter Doreen (Jessica Walther-Gabory) nahe der Schlossinsel.

Das idyllische Einfamilienhaus, das stets inmitten üppiger Natur zu sehen ist, ist in Privatbesitz und bewohnt. Verständlich also, dass keine weiteren Details zur Lage bekannt sind.

Am Wohnhaus der fiktiven Familie Menke befindet sich ebenso das Nebengebäude im Fachwerkstil mit Garage, das auch immer wieder in „Die Spreewaldklinik“ zu sehen ist.

Beliebter Treffpunkt in der Serie: Die Bar „Sägewerk“

Rund anderthalb Kilometer von der Schlossinsel entfernt befindet sich der Schuppen einer Zimmerei, eigentlich ein ehemaliges Lager für Holz. Das leerstehende Gebäude wurde eigens für „Die Spreewaldklinik“ zur hippen Bar „Sägewerk“ umgebaut – inklusive Tresen, Zapfanlage und Reklameschild.

Sie dient in der Serie als zentraler Treffpunkt für die Charaktere. Hier nimmt die Belegschaft des Krankenhauses gern mal ein Feierabendbier oder trifft sich zum Essen. Viele wichtige Gespräche finden hier statt, ebenso manche Küsse – und Abrechnungen.

Die Datsche von Dr. Lea Wolff steht am Teupitzer See

Etwas weiter entfernt, aber immer noch im Spreewald zu verorten, ist die Datsche, in der Dr. Lea Wolff zunächst unterkommt. Das gemütliche Wochenendhäuschen befindet sich rund 30 Kilometer nördlich von Lübben am malerischen Teupitzer See (Amt Schenkenländchen).

In der Serie gehört die Datsche eigentlich Leas Chefin Dr. Barbara Berg (gespielt von Muriel Baumeister), die ihr das Häuschen vermietet und in dem sich die junge Ärztin schnell zu Hause fühlt.

Auch in Staffel zwei ist die Datsche am See ein wichtiger Rückzugs- und Wohlfühlort für Protagonistin Lea. Hier genießt sie nicht nur die Zweisamkeit mit Erik, sondern findet auch immer wieder Ruhe im aufwühlenden Alltag.

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