Vor dem Hintergrund des sprunghaften Anstiegs von Verdachtsfällen richtet der Landkreis Dahme-Spreewald in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten weitere Teststellen ein.

Corona-Teststelle bei weiterer Lübbener Ärztin

Ab sofort bietet die Lübbener Ärztin Dipl-Med. Barbara Zachert zusätzliche Fiebersprechstunden an. Eingerichtet sind sie bereits in der Spreewaldklinik und dem evangelischen Krankenhaus Luckau sowie am Achenbach-Krankenhaus in Königs Wusterhausen und bei den beiden Lübbener Ärztinnen Dr. Christine Wendt und Dr. Beate Kruse. Zur näheren Abklärung sollten sich Patienten zunächst an die Arztpraxis wenden. Die Kreisverwaltung hat neben weiteren relevanten Informationen zum Coronavirus auch die Sprechzeiten und Adressdaten der Anlaufstellen auf seiner Internetseite zusammengestellt. Eine weitere Testmöglichkeit mit Abstrichentnahme wird aktuell für Wildau vorbereitet.

Corona-Verdachtsfälle steigen sprunghaft an

Sprunghaft angestiegen ist die Zahl der Verdachtsfälle in Dahme-Spreewald in den vergangenen Tagen. Stand Mittwochabend lag die Zahl der Infizierten bei 35 Personen, drei davon sind im Krankenhaus.

Weiterhin aktiv ist das Ende Februar eingerichtete Bürgertelefon des Landkreises (03375 262146, Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr). Neu bietet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) als kreiseigenes Tochterunternehmen inzwischen Beratung für Unternehmen an. Das Team steht telefonisch von Montag bis Freitagvon 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 03375 52380 zur Verfügung. Für Gefahrenmeldungen zur Corona-Lage sei zudem die kostenfreie Katwarn-App zu nutzen, so die Kreisverwaltung. Weitere Infos zum Download sind auf der Internetseite www.katwarn.de abrufbar.