Das neue Coronavirus beunruhigt auch Menschen im Landkreis Dahme-Spreewald – nicht erst seit dem Verdachtsfall in „Tropical Islands“. Landrat Stephan Loge ging deshalb in seinem Bericht zur Kreistagssitzung am Mittwoch auf die Vorsorgepläne des Landkreises ein. „Zuständig sind die Amtsärztin und das Gesundheitsamt“, so Loge.

Gesundheitsamt verstärkt wegen Coronavirus Einsatzbereitschaft

In den vergangenen Tagen seien Fragen von Bürgern, Ärzten, Kliniken, Rettungsstellen und Kindertagesstätten beantwortet worden. Das Gesundheitsamt habe außerdem seine Erreichbarkeit und damit die Einsatzbereitschaft in den Nachtstunden und am Wochenende verstärkt. „Erforderliche Maßnahmen könnten deshalb vom Gesundheitsamt rund um die Uhr angeordnet werden“, erklärt Loge.

Darüber hinaus bestehe enger Kontakt zwischen dem Gesundheitsamt, Hausärzten, Rettungsstellen und Kliniken im Landkreis. Großer Wert werde dabei auf Information und Koordination gelegt, so Loge. In den Kliniken selbst gibt es entsprechende Pandemiepläne. Bei Schulungen informiert das Gesundheitsamt über Maßnahmen, die das Robert-Koch-Institut vorgibt und die auf der Internetseite nachzulesen sind.

Bisher zwölf Corona-Verdachtsfälle in Dahme-Spreewald

Grundsätzlich schätzt Landrat Loge die aktuelle Gefahr für die Bevölkerung im Landkreis als gering ein. „Bisher gab es im Landkreis Dahme-Spreewald zwölf Verdachtsfälle für eine Infektion mit dem Coronavirus – die sich jedoch alle nicht bestätigten“, so Loge. Er rät jedem, die hygienischen Grundregeln einzuhalten, wie Husten in die Ellenbeuge, Einmal-Tachentücher oder regelmäßiges Händewaschen.