Brand in Niederlehme: Fünfköpfige Familie ist obdachlos – Spendenaufruf gestartet

Ein Brand in einem Wohnhaus in Niederlehme bei Königs Wusterhausen hatte Mitte Februar einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften ausgelöst.
Dennis Lloyd BrätschRückblick. Ein Brand hatte am 16. Februar die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Königs Wusterhausen (Landkreis Dahme-Spreewald) gefordert. In der Spreenhagener Straße stand ein Haus in Flammen. Wie ein Sprecher der zuständigen Regionalleitstelle Lausitz auf Anfrage bestätigte, wurden die Einsatzkräfte gegen 13.40 Uhr alarmiert. Die Löscharbeiten dauerten eine Stunde nach dem Notruf noch an.
Fünf Personen wurden in der Folge am Brandort vom Rettungsdienst untersucht, teilte der Leitstellensprecher weiter mit. Eine Person musste zur weiteren Untersuchung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden. Im Nachgang wird klar: Ein Kabelbrand war die Ursache für das Feuer.
Auf die dramatische Situation der fünfköpfigen Familie, die sich aktuell nicht zu den Vorgängen äußern möchte, weist ein Spendenaufruf über die Plattform GoFundMe hin. Dort berichtet eine Tochter der betroffenen Familie: „Alle sind mit einem sehr großen Schrecken davongekommen, dennoch schmerzt der Verlust vieler Erinnerungen an das Haus, welches einst unseren Großeltern gehörte. Es sind keine Möbel, Geräte oder Kleidungsstücke zurückgeblieben. Lediglich die Grundmauern stehen noch.“ Weiter heißt es: Das Haus beziehungsweise der gesamte Lebensraum seien unbewohnbar.
Spendenaufruf nach Brand in Niederlehme
Ein Teil der Familie sei bei Bekannten untergebracht, ein anderer Teil in einem kleinen Hotelzimmer, in dem man lediglich übernachten könne, so Spendeninitiatorin Eileen Krüger. Besonders heikel: In dem Haus lebten Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen. Der Spendenaufruf endet mit der Hoffnung, dass „für die Familie eine schnelle Lösung gefunden werde, um zumindest wieder auf dem Grundstück wohnen zu können und zusammen zu sein“.
Stand 1. März 2024 lag das gewünschte Spendenziel von 15.000 Euro noch in weiter Ferne, bei gerade etwas über 1800 Euro. Hilfe wird daher dringend benötigt. Hier geht es zur Spendenaktion.
