Brand in Lübben
: Einsatz am Lobetaler Ei – 19-jähriger festgenommen

Rettungswagen, Notarzt und Feuerwehr  – nach einem Brand im Lobetaler Ei in Lübben gibt es weitere Details. Ein 19-jähriger wurde vorläufig festgenommen.
Von
Susanne Hübscher,
Marco Marschall
Lübben
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Notarzt: ARCHIV - 09.06.2018, Sachsen, Dresden: Ein Notarztwagen mit Blaulicht. (zu dpa: «Autos stoßen auf Kreuzung zusammen – vier Schwerverletzte») Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Beim Einsatz im Lobetaler Ei in Lübben sind alle Feuerwehren aus Lübben, ein Notarzt und drei Rettungswagen im Einsatz. (Symbolbild)

Monika Skolimowska/dpa

Am Donnerstagabend (18.7.) ist die Feuerwehr gegen 20:45 Uhr in die Lindenstraße im Herzen von Lübben gerufen worden. Gemeldet wurde ein Brand im Lobethaler Ei – einer betreuten Wohneinrichtung.

In einem Badezimmer der betreuten Wohneinrichtung kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Die Feuerwehren der Lübbener Ortsteile Lubolz, Seinkirchen und Treppendorf waren mit 48 Einsatzkräften vor Ort. Dazu waren drei Rettungswagen und ein Notarzt am Lobetaler Ei im Einsatz.

Bewohner konnten gegen 22 Uhr in Wohnungen zurück

Eine Person wurde über die Drehleiter vom Balkon gerettet. Der 19-jährige Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung, die im Krankenhaus ambulant medizinisch zu versorgen war, heißt es im Polizeibericht am Tag nach dem Brand. Zwei weitere Bewohner im Alter von 38 und 58 Jahren mussten mit ihren Verletzungen ebenfalls medizinisch in der Klinik versorgt werden.

Im Ergebnis der bisherigen Untersuchungen wird von einer vorsätzlichen schweren Brandstiftung ausgegangen, teilt die Polizei mit. Der 19-jährige tatverdächtige Bewohner wurde vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. Zur Höhe der verursachten Sachschäden liegen noch keine Informationen vor. Das Gebäude blieb bewohnbar. Seitens wurde der Leitstelle wurde bereits berichtet, dass Bewohner das Gebäude am Abend des Brandes zunächst verlassen mussten. Insgesamt 16 Personen konnten gegen 22 Uhr wieder in ihre Wohnungen zurück.