Biber leben seit Jahren im Spreewald. Und es werden immer mehr. Angenagte oder gefällte Bäume entlang der Gräben und Fließe sind keine Seltenheit mehr. Die Spreewälder sorgen sich um ihre Landschaft.
Der Europäische Biber ist das größte Nagetier Europas. Im Spreewald gibt es ihn seit 2003. Seitdem ist die Population stetig gewachsen und die Probleme nehmen zu.
Patrick Pleul/dpa
Entlang der Spree zwischen Petkampsberg und Hartmannsdorfer Wehr haben Biber die Baumrinde der Eichen vollständig abgenagt. Die Bäume sind so nicht mehr lebensfähig und werden absterben.
René Schiela
Auch vor Fachwerk an Häusern schreckt der Biber nicht zurück. Hier hat der Nager die denkmalgeschützte Schlepziger Mühle angenagt.
Foto (4): René Schiela
Im Schlepziger Buchenhain, entlang des Puhlstroms haben Biber die Rinde ufernaher Bäume abgenagt.
René Schiela
Diesen Baum in Lübben-Nord haben Biber auf dem Gewissen. An der None hatte sich eine Familie in einer Biberburg eingerichtet und für Ärger in der Gartensparte gesorgt.
Wasser- und Bodenverband „Nördlicher Spreewald“
Vom Biber untergrabene und ausgehöhlte Hochwasserschutzanlagen – wie hier am Nordumfluter bei Alt Zauche - sind eine große Gefahr.
Wasser- und Bodenverband „Nördlicher Spreewald“
Bei Schlepzig haben Biber einen Damm gebaut und das Wasser über einen halben Meter hoch angestaut.