Bahn in Königs Wusterhausen: Weiterer Ausfall bei RE2, RE7 und S46 – wann?

Sperrung bei der Bahn: Neben der S-Bahn halten am Bahnhof Königs Wusterhausen auch mehrere Regionalbahnen, darunter RE2 und RE7. Wieviel das neue Gleis kostet und wann die Züge nicht fahren.
Christian Heinig- Neues Gleis am Bahnhof Königs Wusterhausen soll Engpässe im Regionalverkehr beheben.
- Erste Sperrungen vom 12.–26. September 2025, u. a. für RE7 und RE2; weitere Sperren bis 2027 geplant.
- Eisenbahnbrücke über Nottekanal wird bis 2026 verbreitert, Wasserverkehr dort gesperrt.
- Tunnel an der Storkower Straße ab Oktober 2025 wieder für Verkehr frei, mit Gehwegen ausgestattet.
- Kosten: 6 Mio. Euro; Ziel: Pünktlichkeit im Personenverkehr und mehr Güterverkehrskapazität.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Nordkopf des Bahnhofs Königs Wusterhausen soll ein zusätzliches Gleis verlegt werden. Bisher stand für den Regionalverkehr nur ein durchgehendes Gleis zur Verfügung und die Züge mussten aufeinander warten. Dieser „Engpass in der Schieneninfrastruktur Brandenburgs“, wie es die Deutsche Bahn nennt, soll im Zuge des Projekts i2030 erweitert werden. In Zukunft gibt es dann zwei Gleise für zwei Richtungen. Doch bis dahin stehen umfangreiche Bauarbeiten an.
Unter anderem müsse die Eisenbahnbrücke über den Nottekanal verbreitert werden, sagt ein Sprecher der Deutschen Bahn. Die Brückenarbeiten sind schon in vollem im Gange.
Der Tunnel an der Storkower Straße unter der Bahnüberführung, der im Zuge der Bauarbeiten ebenfalls ertüchtigt wird, soll laut einem Bahnsprecher bereits Anfang Oktober 2025 wieder für den motorisierten Verkehr freigegeben werden.
Der Tunnel wird laut dem Informationsportal der Deutschen Bahn mit 3,7 Metern höher werden und zusätzlich zur Fahrbahn soll er dann mit zwei Gehwegen für Fußgänger ausgestattet sein. Die DB hebt auch die höhere Tragfähigkeit für den Güterverkehr hervor.
Sperrungen in Königs Wusterhausen: So geht es weiter
Die erste Sperrung für den Fernverkehr im Zuge der Gleiserweiterung läuft bereits. Vom 12. bis zum 26. September 2025 um 21 Uhr fällt der RE7 zwischen Berlin Ostbahnhof und Königs Wusterhausen vollständig aus. Auch der RE2 fährt nicht zwischen Berlin Zoologischer Garten und Bestensee. Während der Sperrpause werden laut dem Sprecher der DB Rammarbeiten für Verbauten und Gründungen stattfinden, um ein Fundament für den Bau zu schaffen. Außerdem werden Großbohrpfähle für die Brücke hergestellt. Betonarbeiten sowie Tief- und Gleisbau für das neue Gleis finden ebenfalls statt.
Eine weitere Sperrpause für den Fernverkehr ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant: von Freitag, dem 18. September, bis Freitag, dem 2. Oktober 2026. Zudem fährt die S-Bahn der Linie 46 im Zuge der Arbeiten von Freitag, 25. September, bis Montag, den 28. September 2026, nicht in Königs Wusterhausen. „Weitere punktuelle Sperrpausen werden im Vorfeld der Inbetriebnahme in 2027 erforderlich sein“, so der Sprecher weiter.
Zusätzliche Gleise sollen nicht nur die Pünktlichkeit im Personenverkehr erhöhen, sondern auch mehr Kapazität für den Güterverkehr schaffen. Für den Bau seien 6 Millionen Euro eingeplant.
