Ausgleichsmaßnahme: Elf neue Bäume in Radensdorf gepflanzt
In diesen Tag ist die Stadt Lübben — konkret der Ortsteil Radensdorf — um elf Bäume reicher. Wie Stadtsprecherin Dörthe Ziemer mitteilt, entstehe am Sportplatz mit acht Wildobstbäumen eine neue Streuobstwiese. Entlang der Radensdorfer Hauptstraße wurden drei Linden gepflanzt. Beim überwiegenden Teil der Bäume handelt es sich um Ausgleichsmaßnahmen für zurückgeschnittene oder gefällte Bäume im Bereich des Dorfangers. Der Platz war im Frühjahr umgestaltet worden und hatte einen neuen Gehweg erhalten. Zwei der Linden wurden zusätzlich gepflanzt und können als Ausgleich für künftige Baumaßnahmen angerechnet werden.
Stadt Lübben ist auf der Suche nach weitere Flächen
Alle Bäume werden in den nächsten drei Jahren durch die Firma gepflegt, die sie gepflanzt hat. Im August war der neu gestaltete Platz in der Ortsmitte nach sechs Monaten Bauzeit übergeben worden. Wie Bürgermeister Lars Kolan (SPD) im jüngsten Hauptausschuss erklärte, werde er gut angenommen.
Weiterhin weißt Ziemer daraufhin, dass die Verwaltung immer wieder auf der Suche nach geeigneten Flächen ist, auf denen Ausgleichs– und Ersatzmaßnahmen möglich sind. Demnach müssen solche Maßnahmen nicht zwingend auf städtischen Flächen stattfinden. „Naturinteressierte, die Ideen haben und gern auf geeigneten eigenen Flächen arten– und lebensraumerhaltende Maßnahmen umsetzen möchten, können sich in der Stadtverwaltung, im Fachbereich Bauwesen unter Telefon 03546 79—2201 oder per E–Mail an Bauwesen@luebben.de melden“, so Ziemer in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

