Advent: Lübbener Familie spendet Weihnachtsbaum
Auch wenn in Lübben dieses Jahr kein Adventsmarkt stattfindet, geschmückt wird doch. Vergangene Woche bauten Mitarbeiter des Baubetriebsamtes die Weihnachtsdekoration an die Laternen in der Innenstadt an.
Am Montag folgten dann die Weihnachtsbäume. Beide kommen in diesem Jahr aus Lübben–Ost. Bei Familie Hugler wuchs der wunderbar füllige Baum, der jetzt den Marktplatz ziert. Etwas kleiner ist die Tanne in der Breiten Straße, die in diesem Jahr zuerst aufgestellt wurde. Bei Familie Herzog hatte dieser Nadelbaum bisher seinen Platz.
Weihnachtsbaum mit Erfahrung
„Als Weihnachtsbaum war er im Topf gekauft worden und wurde 2005 vors Haus gepflanzt“, sagt Birgit Herzog. Schon im vergangenen Jahr hatte sie bei der Stadt angefragt, ob die Tanne als Weihnachtsbaum passen könnte. Denn die Angst, dass der große Baum aufs Haus kippen könnte, wuchs mit jedem Sturm.
Vor fünf Wochen erhielt Birgit Herzog die Zusage, dass der Baum genommen wird. An welchen Platz ihre Tanne kommt, wusste die 53–Jährige zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Am Montag auf dem Heimweg vom Oberstufenzentrum, wo die Lübbenerin als Lehrerin arbeitet, sah sie an der Breiten Straße den gut bekannten Baum. „Es freut mich, dass die Tanne jetzt dort steht, ich mag die Breite Straße und diesen Platz“, sagt Birgit Herzog. Deshalb ärgert sie sich auch darüber, dass es dort immer weniger Geschäfte und Begängnis gibt.
Der Platz vor dem Haus der Familie wird nicht lange ohne Baum bleiben. Wie Birgit Herzog berichtet, werde ihr Mann jetzt die Wurzel entfernen und dann soll ein neuer Nadelbaum eingepflanzt werden. Vielleicht steht der in 15 Jahren wieder in der Breiten Straße. Erfahrung mit der Weihnachtsbaumspende hat die Familien schon. „Vor einigen Jahren haben wir einen Baum für die Kirche gespendet“, so die Lübbenerin. Nur war dieser nur eine kurze Zeit zu Heiligabend zu sehen. Die an die Stadt gespendeten Bäume stehen dagegen die ganze Adventszeit im Lichterglanz.




