Das Cartoonmuseum in Luckau präsentiert ab Sonntag, 1. März, eine neue Ausstellung. Unter dem Titel „Gestrichen voll“ sind Cartoons des Grafikers und Cartoonlobbyisten Matthias Kiefel zu sehen. Die Zeichnungen des gebürtigen Berliners sind von einem einzigartigen Stil geprägt. Die schrägen Protagonisten seiner Cartoons geraten immer wieder in die absurdesten Alltagssituationen. Mit bösartigem Humor und hintergründiger Satire führt Kiefel dem Betrachter gesellschaftliche und zwischenmenschliche Schieflagen auf oft drastische Weise vor Augen.

Seine ersten Cartoons hat er bereits Anfang der 1980er-Jahre im Berliner Stadtmagazin „Zitty“ veröffentlicht. Er hat ein Studium an der HdK Berlin absolviert und 1987 als Diplom Designer abgeschlossen. Bis 2019 arbeitete Kiefel als Grafiker für Werbeagenturen unter anderem in Freiburg, Osnabrück und Berlin.

Kiefel zeichnet für den „Eulenspiegel“

Bekannt sind seine Arbeiten insbesondere aus der Satirezeitschrift „Eulenspiegel“, für die er hauptsächlich arbeitet, aus den Eulenspiegel-Postkartenkalendern und unzähligen Anthologien des Lappan-Verlages. Für die Cartoonlobby und zahlreiche andere Veranstalter hat er zudem unzählige thematische Ausstellungsprojekte realisiert. Zuletzt vertreten war er mit Titelmotiv und umfangreichen Beiträgen auf der Landesgartenschau Wittstock in der Ausstellung „Da blüht uns was …! – Karikaturen zu Klimawandel und Umweltpolitik“.

Die Ausstellung in Luckau beginnt am 1. März im Cartoonmuseum. Zur Vernissage ab 14 Uhr ist auch Matthias Kiefel vor Ort. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Die Ausstellung kann bis zum 28. Juni zu den gewohnten Öffnungszeiten des Museums besichtigt werden.