Zur Luckauer Kahnnacht am Samstag, 9. Juli, wird es eine der seltenen Möglichkeiten geben, auf der alten Strecke der Niederlausitzer Eisenbahn zu fahren. Der gleichnamige Verein bietet zu dieser Gelegenheit Fahrten mit zwei sogenannten „Donnerbüchsen“ von Lübben nach Luckau an.
Die historischen Personenwagen haben die Luckauer Eisenbahnfreunde für diese Saison von den Schweriner Eisenbahnfreunden geliehen. Das war notwendig geworden, weil sich die eigenen Wagen derzeit zur Hauptuntersuchung in Leipzig befinden. Diese werden aber Ende des Jahres zurückerwartet.

Zusammenarbeit mit dem Lausitzer Dampflok Club

Und da man für solche Fahrten auch immer ein Eisenbahnunternehmen benötigt, das über entsprechende Zulassungen und Genehmigungen verfügt, gibt es eine zweite Kooperation. Diese besteht mit dem Lausitzer Dampflok Club, der ja sogar einen eigenen Jahresfahrplan mit historischen Loks anbietet. Der LDC e. V. übernimmt für die Luckauer die exakte Fahrplanbestellung; und erst dann können die Sonderfahrten zwischen Lübben und Luckau überhaupt stattfinden.
Erste Abfahrt ab Lübben ist um 16.35 Uhr, die letzte Fahrt zurück ab Luckau startet 0.35 Uhr am Sonntagmorgen. „Es gibt sogar eine kleine gastronomische Versorgung im Zug“, kündigt Oliver Voigt, Vorsitzender des Vereins Niederlausitzer Eisenbahn, an. Karten gibt es im Vorverkauf in Lübben, aber auch direkt im Zug. Den Fahrplan gibt es auf www.nlef.de

Mit dieser Besonderheit lockt die Kahnnacht

Die Luckauer Kahnnacht hat eine Besonderheit, die sie von anderen gleichartigen Events unterscheidet: Hier sitzen nicht die Gäste auf den Kähnen, sondern die Musiker. An fünf Stationen entlang der Berste machen die Musikkähne nach und nach Halt. Ab 19.30 Uhr wird dort ein breites Spektrum an Musik geboten. Der Eintritt ist übrigens frei.